Hyderabad ist bekannt für seine ständig wachsende Dessert-Szene, die sich schnell an globale Food-Trends anpasst und diese mit einer lokalen Note verbindet. Ob koreanisch, türkisch oder die Delikatessen aus Dubai – die Stadt hat sie alle begrüßt. Der neueste Trend, der die Stadt der Perlen erobert hat, ist der viel diskutierte Japanische Frittierte Sahne-Sandwich, ein Dessert, das das Internet begeistert und gleichzeitig Meinungen spaltet.
Erhältlich im Daak Coffee House in Himayat Nagar, hat sich dieses Dessert schnell zu einem Publikumsmagneten entwickelt, mit langen Schlangen und unzähligen Instagram-Reels. Doch hinter dem Hype steckt die Frage vieler Hyderabadis: „Ist das nicht einfach unser altbekanntes Sahnebrötchen?“
Was Ist Dieses Dessert Genau?
Auf den ersten Blick mag es fancy erscheinen, doch die Zutaten sind einfach. Was das Dessert besonders macht, ist die Zubereitungstechnik.
Der Shokupan (japanisches Milchbrot) ist weich, fluffig und leicht süß. Die frittierte Außenschicht ist leicht knusprig und sorgt für einen goldenen Crunch. Die kalte, aufgeschlagene Sahnefüllung ist glatt, luftig und großzügig gefüllt, während Früchte oder Aufstriche für zusätzlichen Geschmack und Reichtum sorgen. Das Ergebnis ist ein einzigartiger Kontrast: außen knusprig, innen weich und kalte Sahne in jedem Bissen.
Welche Geschmäcker Liegen Im Trend?
Das Dessert kommt in einer Vielzahl von Geschmacksrichtungen, die jeden Gaumen ansprechen:
- Klassische Sahne: Leicht, schlicht und nostalgisch.
- Mango: Frisch, saisonal und perfekt für den Sommer.
- Biscoff: Reichhaltig, karamellisiert und verführerisch.
- Pistazie: Nussig und geschmacklich etwas gehobener.
Da Kombis verfügbar sind, probieren die meisten Menschen mehr als einen Geschmack.
Der Preis vs. Nostalgie-Debatte
Mit einem Preis von etwa 399 Rs für ein Sandwich und 999 Rs für drei hat es gemischte Reaktionen ausgelöst. Viele Hyderabadis empfinden es als überteuert für etwas so Vertrautes:
„Sahnebrötchen sind das Geld nicht wert.“
„400 Rs für Brot und Sahne?“
„Früher gab’s das für 20 Rs.“
Einige weisen darauf hin, dass es dem beliebten Sahnebrötchen aus den 90ern stark ähnelt, das bei vielen früheren Generationen beliebt war. Während einige eher unbeeindruckt sind, erfreuen sich andere an dem Trend.
Fans sagen:
„Unheimlich gut!“ und „Das sollte man einmal probieren.“
Kritiker sagen:
„Nur ein Sahnebrötchen mit einem schicken Namen.“
„Überhyped wegen Instagram.“
Hyderabad hat sein Urteil gefällt, und die Meinungen sind gespalten. Für einige ist es ein nostalgischer Klassiker mit modernem Upgrade, für andere einfach ein altbekanntes Sahnebrötchen, das für soziale Medien aufgewertet wurde. Jedenfalls ist eines sicher: Kein Food-Trend in Hyderabad bleibt ohne Realitätstest oder Vergleich mit Kindheitserinnerungen.
