Frau eines in Dubai lebenden Mannes, der seit fünf Jahren in Irak festgehalten wird, fürchtet um sein Leben, falls Reiseverbot nicht aufgehoben wird.

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Frau eines in Dubai lebenden Mannes, der seit fünf Jahren in Irak festgehalten wird, fürchtet um sein Leben, falls Reiseverbot nicht aufgehoben wird.

Ein emotionaler Appell zur Rückkehr: Ein Ehepaar aus Dubai mit ernsthaften rechtlichen Herausforderungen

Die Situation um den in Irak festgehaltenen Australier Robert Pether bleibt besorgniserregend. Seine Frau macht sich große Sorgen um das Wohl ihres Mannes, der seit seiner Verhaftung vor fünf Jahren aufgrund eines Vertragsstreits im Irak festgehalten wird.

Schwere Vorwürfe und Gesundheitsrisiken

Robert Pether, 50 Jahre alt, wurde im Juni 2025 aus einem Gefängnis in Bagdad entlassen, bleibt jedoch im Irak, da rechtliche Probleme weiterhin eine Ausreise verhindern. Er und sein ägyptischer Kollege Khaled Radwan wurden im August 2021 verurteilt und mit einer Geldstrafe von 12 Millionen Dollar belegt. Der Streit drehte sich um einen Vertrag zwischen ihrem Arbeitgeber und den irakischen Behörden, der zu ihrer Verhaftung führte.

Desree Pether, Roberts Frau, äußerte ihre ernsthaften Befürchtungen: „Wenn sich nichts ändert, wird er sterben. Er hat ernsthafte gesundheitliche Probleme, die nicht behandelt werden, und ist sowohl mental als auch physisch in einem sehr schlechten Zustand.“ Die Möglichkeit einer erneuten Anklage könnte zu einer lebenslangen Haftstrafe führen, was für sie gleichbedeutend mit dem Ende von Roberts Leben wäre. Diese drohende Situation verstärkt die Verzweiflung der Familie Pether.

Internationale Intervention und Appelle

Die UN-Arbeitsgruppe für willkürliche Inhaftierungen bezeichnete die Festnahme von Mr. Pether als „willkürlich und im Widerspruch zu internationalen Gesetzen“. Diese Einschätzung wirft einen Schatten auf den Umgang mit solchen Fällen im Irak. Viele fordern eine unmittelbare Intervention, um die sichere Rückkehr der beiden Männer zu gewährleisten.

Amany Zarrouk, die Frau von Khaled Radwan, teilt ähnliche Besorgnis über das Wohlergehen ihres Mannes, der ebenfalls immer noch im Irak festgehalten wird. Sie sagte: „Wir haben Angst um sein Leben. Er ist 60 Jahre alt und sein Gesundheitszustand verschlechtert sich.“ Die finanzielle Lage der Familie ist ebenfalls besorgniserregend; sie können Khaled kein Geld schicken, um ihm zu helfen.

Vertragsstreit führt zur Verhaftung

Der Fall von Robert Pether und Khaled Radwan begann mit einem vermeintlich routinemäßigen Geschäftsmeeting, das sich jedoch als verheerendes Ende für ihr Berufsleben entpuppte. Während ihrer Zeit in Irak als Ingenieure in Dubai waren sie mit einem Vertrag betraut, der beim Zentralbank-Projekt in Bagdad handelte. Die rechtlichen Auseinandersetzungen und die politischen Umstände im Land führten zur Verhaftung der beiden Männer und zu einer harten Strafe.

Zusammenfassend zeigt die Situation der zwei Männer nicht nur die düstere Realität einer ungerechten Inhaftierung, sondern auch, wie dringlich internationale Aufmerksamkeit und Unterstützung für ihre Rückkehr zu ihren Familien benötigt wird. Mit wiederholten Appellen von Regierungsvertretern und der wachsenden Besorgnis der Betroffenen bleibt die Hoffnung auf eine positive Lösung bestehen, um diese Tragödie zu beenden.

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