In den letzten Wochen haben eine Reihe von Fluggesellschaften ihre Flugverbindungen im Nahen Osten aufgrund von anhaltenden Spannungen und militärischen Auseinandersetzungen angepasst. Trotz laufender diplomatischer Bemühungen aus den USA zur Beruhigung der Situation bleibt die Luftfahrtindustrie von Unsicherheit betroffen. Hier sind die neuesten Entwicklungen.
Flugstreichungen und Anpassungen
Einige Fluggesellschaften haben die Anpassung ihrer Zeitpläne bekanntgegeben, um den facto erhöhten Sicherheitsanforderungen Rechnung zu tragen. Oman Air hat aufgrund vorübergehender Einschränkungen auf bestimmten Routen bereits Flüge gestrichen oder umgeleitet. Passagiere, die betroffen sind, erhalten Benachrichtigungen über Whatsapp oder SMS und könnten auf alternative Fluggesellschaften umgebucht werden.
Reaktionen internationaler Airlines
KLM hat seine Flüge in die Region ebenfalls angepasst und umfliegt nun die Lufträume von Iran, Irak und Israel. Flüge von und nach Saudi-Arabien und Dubai sind bis Anfang September ausgesetzt. Für betroffene Passagiere bietet die Fluggesellschaft die Möglichkeit zur Umbuchung oder Rückerstattung an.
Singapore Airlines hat seine Flüge nach Dubai bis Ende Oktober eingestellt. In einer Mitteilung hieß es, dass auch weitere Flüge möglicherweise betroffen sein könnten, da sich die Situation laufend ändert. Reisende sollen sich auf der Website der Airline über ihre Optionen informieren.
Weitere Maßnahmen von Airlines
Turkish Airlines hat angekündigt, Flüge nach Dubai und in andere Städte wieder aufzunehmen, jedoch bleiben die Flüge nach Iran ausgesetzt. Die Airline beobachtet die Entwicklung der Luftsicherheit in Echtzeit und könnte weitere Stornierungen vornehmen. Philippine Airlines hat Flüge von Manila nach Doha wieder aufgenommen, aber die Verbindungen nach Dubai sind bis Oktober eingestellt.
British Airways hat seinen Zeitplan aufgrund der aktuellen Lage auch überarbeitet und Flüge nach mehreren Zielen im Nahen Osten bis Ende Oktober eingestellt. Zusätzlich wurden einige Frequenzen auf anderen Routen reduziert, um den Bedingungen Rechnung zu tragen.
Air Canada und Lufthansa haben ihre Flüge nach Tel Aviv und Dubai ebenfalls vorübergehend ausgesetzt. Reisende sind angehalten, sich direkt bei der Airline über mögliche Rückerstattungen oder Umbuchungen zu informieren. Die Situation bleibt dynamisch, sodass weitere Anpassungen möglich sind.
