Flugaussetzungen im Nahen Osten bis in den späten Sommer verlängert

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Flugaussetzungen im Nahen Osten bis in den späten Sommer verlängert

Die globalen Fluggesellschaften passen ihre Operationen im Nahen Osten an, während sich die Reisebranche auf die bevorstehende Sommersaison vorbereitet. Angesichts der aktuellen Entwicklungen im Iran-Konflikt haben viele Airlines ihre Flugpläne zu wichtigen Zielen im Golfraum bis auf Weiteres eingeschränkt. Ein kürzlicher Vorfall, bei dem eine Drohne am 3. Juni den Terminal 1 des internationalen Flughafens Kuwait (KWI) traf, hat zu weiteren Störungen geführt. Während zahlreiche internationale Fluggesellschaften ihre geplanten Wiederaufnahmen verschieben, stellen regionale Airlines schrittweise den Betrieb wieder her und passen ihre Zeitpläne an.

Aktuelle Flugaussetzungen

Air Canada hat die Aussetzung der Flüge nach Dubai, VAE, und Tel Aviv, Israel, bis zum 7. September verlängert. Auch die französische Fluggesellschaft Air France hat die Flüge nach Dubai und Beirut, Libanon, bis zum 17. Juni gestoppt. Darüber hinaus hat British Airways die Suspension ihrer Flüge nach Dubai, Abu Dhabi, Bahrain, Amman und Tel Aviv bis zum 25. Oktober verlängert. Flüge nach Doha, Katar, sollen am 1. August wieder aufgenommen werden, während die Verbindungen nach Riyadh voraussichtlich am 8. August mit reduzierter Frequenz aufgenommen werden.

Flugplanänderungen bei internationalen Anbietern

Der Hongkonger Carrier Cathay Pacific hat die Stornierung der Flüge nach Dubai und Riyadh bis zum 31. August verlängert. Finnair hat sämtliche Flüge nach Doha bis zum 2. Oktober und nach Dubai bis Oktober aus dem Betriebszeitplan entfernt. Die niederländische Fluggesellschaft KLM hat die Flüge zwischen Amsterdam und Dubai bis einschließlich 2. August annulliert. Auch die Verbindungen nach Riyadh und Dammam in Saudi-Arabien wurden bis zum 12. Juli eingestellt.

Eigenständige Einschränkungen bei vielen Fluggesellschaften

Die Lufthansa Group, zu der auch Swiss, Austrian Airlines und Eurowings gehören, setzt umfangreiche Einschränkungen im Nahen Osten fort. Flüge nach Abu Dhabi, Amman, Beirut, Dammam, Riyadh sowie Erbil und Muscat bleiben bis zum 24. Oktober ausgesetzt, wobei die Wiederaufnahme der Operationen nach Dubai nicht vor dem 13. September erwartet wird. Singapore Airlines hat die Aussetzung der Flüge zwischen Singapur und Dubai bis zum 2. August verlängert, während sie gleichzeitig ihre Kapazitäten auf ausgewählten Strecken erhöht.

Geringere Frequenzen und Langzeitstörungen

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air hat ihre Einschränkungen für Flüge aus dem europäischen Festland nach Dubai und Abu Dhabi sowie nach Amman bis Mitte September verlängert. Flüge nach Medina, Saudi-Arabien, sind bis auf weiteres aus dem Flugplan gestrichen. Diese anhaltenden Einschränkungen in der Luftfahrtbranche zeigen, wie stark der Konflikt im Iran und die damit verbundenen sicherheitspolitischen Risiken den Luftverkehr im Nahen Osten beeinflussen.

Diese Entwicklungen im internationalen Luftverkehr verdeutlichen die Herausforderungen, mit denen Airlines zurzeit konfrontiert sind. Wartende Passagiere müssen sich darauf einstellen, dass die Wiederherstellung des Flugverkehrs in den kommenden Monaten möglicherweise langsamer verläuft als ursprünglich erwartet.

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