“Dubai-it”: Warum dieser junge indische Expat sagt, dass die Stadt einen leise verändert.

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“Dubai-it”: Warum dieser junge indische Expat sagt, dass die Stadt einen leise verändert.

Ishita Saha empfindet die Sicherheit, den Ehrgeiz und den multikulturellen Geist Dubais als transformative Erfahrungen.

Dubai: Es sind etwas mehr als sechs Monate vergangen, seit die 25-jährige Ishita Saha in die Stadt kam und bereits jetzt spürt sie den Einfluss des „Dubai-it“-Geistes auf sich.

Die indische Managerin im Bereich Geschäftsentwicklung kam im November letzten Jahres nach Dubai, um sich beruflich weiterzuentwickeln. Doch über die Zeit hat sie etwas entdeckt, das sie nicht eingeplant hatte: Dubai verändert einen still und leise.

Veränderungen im Denken

„Man wird pünktlicher, da jede Minute zählt. Man respektiert verschiedene Kulturen, weil Kolleginnen, Klientinnen und Freunde aus den unterschiedlichsten Ländern kommen. Man wartet nicht mehr darauf, dass Gelegenheiten einem begegnen, sondern beginnt, sie selbst zu schaffen“, so Saha. Dieses Denken spiegelt die Philosophie hinter „Dubai-it“ wider.

Diese Initiative, die letzten Monat von Seiner Hoheit Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum, Vizepräsident und Premierminister der VAE sowie Herrscher von Dubai, ins Leben gerufen wurde, zielt darauf ab, Dubais Arbeitsphilosophie an kommende Generationen weiterzugeben. Auf Social Media umschrieb Scheich Mohammed „Dubai-it“ als das Bestreben, Außergewöhnliches in Rekordzeit mit exzellentem Fokus zu erreichen. Es geht darum, große Ideen in die Tat umzusetzen – ein gleichwertiger Prozess zur beeindruckenden Transformation Dubais von einer Wüste zu einer globalen Metropole.

Über den eigenen Schatten springen

Saha erzählt, dass ihre Kindheit und Jugend in Indien ein relativ behütetes Leben prägten. „Ich habe nie in einem Hostel gewohnt und bin nie nach 22 Uhr ausgegangen“, erzählt sie. In Dubai hingegen hat sie die Gelegenheit, eine Stadt zu erkunden, die ihr eine sichere Umgebung bietet.

„Es ist einfach so sicher hier. Ich genieße die Freiheit, die ich habe; ich kann sogar um 2 Uhr nachts umherlaufen und fühle mich sicher. Es ist friedlich und die Menschen respektieren sich gegenseitig“, betont sie.

Die Stadt hat Saha auch wichtige Lektionen erteilt, die ihre Sichtweise auf das Leben verändert haben. Arbeiten im IT-Vertrieb bringt sie täglich in Kontakt mit Klient*innen, die auf künstliche Intelligenz umsteigen und damit die neuesten Entwicklungen Dubais erfahren.

„Es gibt mir die Möglichkeit, Unternehmen zu unterstützen, die bisher manuelle Prozesse hatten. Es bereitet mir Freude, ihnen einen Mehrwert zu bieten und zu sehen, wie effizient die neuen Systeme sind. Ich treffe ständig neue Menschen, erkunde Wachstumschancen und bin immer auf der Suche nach Weiterbildungskursen“, sagt Saha und erkennt den Wachstumsschub, den sie erlebt.

Ansteckender Ehrgeiz

Ein Erfahrungsmuster, das sie bei sich selbst beobachtet, ist der Einfluss des Ehrgeizes, der in Dubai weit verbreitet ist. „Ich war schon immer von meinem Umfeld beeinflusst. Hier umgeben zu sein von Menschen, die auf ihr eigenes Wachstum fokussiert sind, spornt mich an, in jeder Hinsicht zu wachsen – nicht nur beruflich, sondern auch in meiner Interaktion mit anderen und in meiner Selbstwahrnehmung“, beschreibt sie.

Besonders wichtig ist Saha, dass die Menschen in Dubai glücklich sind. „Die Leute genießen ihr Leben; es gibt ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit. Wenn ich sehe, dass die Regierung versucht, ein vier Tage Arbeitsmuster einzuführen, erkenne ich, dass man sich um das Wohl der Menschen in dieser Stadt kümmert – das motiviert mich, mein Bestes zu geben“, sagt sie.

Auch wenn Saha sich in ihrem neuen Leben in Dubai bereits gut eingelebt hat, denkt sie schon an die Zukunft und hofft, dass ihre Eltern eines Tages zu ihr stoßen.

Beruflich hat sie in Dubai eine lehrreiche Erfahrung gemacht: „Es ist unwichtig, woher man kommt. Entscheidend ist, welchen Wert man heute mitbringt.“ Und obwohl das manchmal einschüchternd wirken kann, sieht sie es als eine ermächtigende Erkenntnis.

„Rückblickend würde ich sagen, dass Dubai nicht nur meine Persönlichkeit verändert hat; es hat mir auch Seiten offenbart, die ich zuvor nicht kannte“, fügt sie abschließend hinzu.

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