Washingtons Wirtschaftskrieg gegen den Iran beginnt in Dubai, nicht in Peking.

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Washingtons Wirtschaftskrieg gegen den Iran beginnt in Dubai, nicht in Peking.

Die iranische Regierung steht unter Druck, harte Währung zu beschaffen, um den Rial zu verteidigen, ihre Militär- und Sicherheitskräfte zu bezahlen sowie Gehälter, Renten und Subventionen aufrechtzuerhalten. Berichte aus dem ganzen Land zeigen bereits, dass Gehälter monatelang ausstehen, Rentenzahlungen verzögert werden und fast täglich Proteste von Arbeitern und Rentnern stattfinden.

Chinas Rolle und die Handelsbeziehungen

Wichtige Importe müssen ins Land gelangen, doch Chinas Hilfe ist begrenzt. Der über Land laufende Eisenbahnkorridor ist im Vergleich zum Seeverkehr, der durch die Blockade beeinträchtigt wird, nur marginal. Wenn die Islamische Republik Erdöl nach China verkauft, erfolgt die Zahlung in Yuan – einer Währung, die sie bereits in größerem Umfang besitzt, als sie ausgeben kann. Diese Umstände zeigen, dass Chinas Unterstützung in Krisenzeiten nicht so hilfreich ist, wie es scheinen mag. Obwohl China fast das gesamte Öl Irans kauft und der größte Lieferant von Konsumgütern ist, erfolgt die Abwicklung dieser Geschäfte ausschließlich nach chinesischen Bedingungen. Die islamische Republik kann die Yuan nicht effektiv in Importe umwandeln, da diese durch die Blockade gehindert werden.

Der kritische Handel über die VAE

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sind der Hauptstandort, an dem die Regierung erhält, was sie unbedingt benötigt. Instituts- und Broker-Geschäfte, die über Dubai laufen, ermöglichen es, dass das Geld in eine verwendbare Währung umgewandelt wird. Hier agieren Handelsvertreter, die die Importe, die Iran nicht direkt erwerben kann, besorgen – einschließlich westlicher Maschinen und Elektronik kommissioniert und dann re-exportiert. Die Vereinigten Arabischen Emirate hatten jahrzehntelang als kommerzielles Tor für den Iran fungiert, und die jüngsten Handelsstopps in Abu Dhabi verdeutlichen, dass diese Partnerschaft nun kritisch beurteilt wird.

Der Landhandel mit der Türkei

Eine weitere zunehmend wichtige Route für den Iran ist die Türkei, wo nach wie vor grenzüberschreitender Handel stattfindet. Erdölprodukte und Metalle bieten der Regierung eine Möglichkeit, harte Währung zu verdienen, auch wenn die Erträge im Vergleich zu Öl geringer sind. Dort wird es einfacher, weil diese Waren nicht den gleichen „iranischen Fingerabdruck“ tragen und ohne große Probleme über die Grenze verkauft werden können. Die von Washington eingesetzten Druckmittel haben in der Vergangenheit wenig Erfolg gezeigt, und kleinere türkische Käufer werden weiterhin unter Beobachtung stehen.

Der Ölhandel mit dem Irak

An der Iran-Irak-Grenze gibt es einen relativ zugänglichen Handelsweg, der es der Islamischen Republik erlaubt, ihr Öl zu exportieren. Irisches Öl wird mit iranischem Rohöl gemischt und dann als irakisches Produkt verkauft, was der Regierung jährlich über eine Milliarde Dollar einbringt. Die Erpressung des irakischen Dollar-Systems könnte jedoch verstärkt werden. Der Iran könnte Schwierigkeiten haben, die Erträge effektiv in bereitwillige Währung umzuwandeln, was die Nachhaltigkeit seiner Geschäfte gefährdet.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Islamische Republik Schwierigkeiten hat, umsetzbare Erträge aus ihren Nachbarländern zu gewinnen, da China diesen nicht die gewünschte wirtschaftliche Flexibilität geben kann. Die laufenden Spannungen und Herausforderungen in den Beziehungen zu VAE und Türkei sind daher entscheidend für die wirtschaftlichen Zukunft der Islamischen Republik.

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