Pakistanis, Inder und Saudis steigern die Zahl ausländischer Millionäre in Dubai – Wirtschaft & Finanzen

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Pakistanis, Inder und Saudis steigern die Zahl ausländischer Millionäre in Dubai – Wirtschaft & Finanzen

Dubai hat sich zu einem Zentrum für ultra-vermögende Personen entwickelt, in dem etwa 900 Individuen mit Vermögenswerten von mindestens 30 Millionen US-Dollar leben. Diese Statistik basiert auf einem aktuellen Bericht, der am Mittwoch veröffentlicht wurde. Ein erheblicher Teil dieser vermögenden Bevölkerung stammt aus dem Ausland, insbesondere aus Ländern wie Indien, Pakistan und Saudi-Arabien.

Jüngere Bevölkerung unter den Vermögenden

Laut der Studie von Altrata und der Investment-Migrationsberatung Arton Capital ist die Bevölkerung der wohlhabenden Personen in Dubai im Vergleich zu vielen anderen globalen Märkten relativ jung. Rund 20 % der ausländischen ultra-reichen Angehörigen sind unter 50 Jahre alt. Diese demografische Dynamik schafft ein spannendes Umfeld für Investitionen und Unternehmertum, da jüngere Generationen oft innovative Ideen und Ansätze mitbringen.

Vermögen durch Selbstgemachtes und Erbschaft

Ein weiterer bemerkenswerter Punkt der Studie ist, dass etwa 40 % der Millionäre in Dubai ihr Vermögen durch eine Kombination aus eigenem Verdienst und Erbschaften aufgebaut haben. Dies liegt über dem globalen Durchschnitt und zeigt, wie wichtig Unternehmergeist und finanzielle Unabhängigkeit in der Region sind. Dubai bleibt aufgrund niedriger Steuerlasten, flexibler Vorschriften und schneller Aufenthaltsgenehmigungen, wie etwa den Goldvisa, ein attraktives Ziel für wohlhabende Individuen.

Ein Blick auf die globale Mobilität des Vermögens

Die Bevölkerung Dubais überschritt im letzten Jahr die Vier-Millionen-Marke, was zu einem Anstieg von Investoren und Fachkräften geführt hat. Der Bericht zeigt zudem, dass über 95 % der ausländischen Millionäre in Dubai Vermögenswerte außerhalb der VAE halten. Dies deutet darauf hin, dass die Stadt oft als Basis für die Diversifizierung von Reichtum genutzt wird, anstatt als permanentes Finanzzentrum zu dienen. Unter den ausländischen ultra-reichen Personen beträgt der Anteil von Frauen schätzungsweise 7 %.

Die Studie betont auch die Sektorvielfalt, in der wohlhabende Einwohner in verschiedenen Branchen tätig sind, darunter industrielle Konglomerate, Finanzdienstleistungen, Bauwesen, Fertigung und Geschäftsdienstleistungen. Die größten Anteile stammen aus den Bereichen Industrie (13 %), Geschäfts- und Verbraucherangebote (12 %), Banking und Finanzen (12 %), Bau und Ingenieurwesen (10 %) sowie Fertigung (9 %).

Wachstum der globalen ultra-vermögenden Bevölkerung

Die globale ultra-vermögende Bevölkerung wird bis 2030 voraussichtlich um ein Drittel auf etwa 734.100 Personen anwachsen, während das Gesamtvermögen bis Ende des Jahrzehnts von 63 Billionen US-Dollar auf 84 Billionen US-Dollar steigen soll. Experten betonen, dass der Reichtum zunehmend mobil wird, da zunehmend mehr Menschen Vermögenswerte über mehrere Länder hinweg strukturieren, um die Abhängigkeit von einem einzelnen Rechtsraum zu verringern.

Armand Arton, Geschäftsführer von Arton Capital, hebt hervor, dass die Vermögensbildung eng mit globaler Mobilität verknüpft ist, wobei wohlhabende Individuen den Zugang zu Märkten, Bildung und langfristiger Sicherheit in verschiedenen Regionen priorisieren. Moira Boyle von Altrata ergänzt, dass fast 80 % der ausländischen ultra-reichen Personen selbst gemacht sind, was einen bedeutenden Wandel hin zu Unternehmertum und geschäftsorientierter Vermögensschaffung widerspiegelt.

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