Malaysische Unternehmen werden aufgefordert, Dubai als Tor zum Nahen Osten und Afrika zu nutzen – Dubai Chambers

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Malaysische Unternehmen werden aufgefordert, Dubai als Tor zum Nahen Osten und Afrika zu nutzen – Dubai Chambers

Kuala Lumpur hat sich als wichtiger Treffpunkt für Handelsbeziehungen entwickelt, insbesondere zwischen Malaysia und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE). In Anbetracht der strategischen Lage Dubais ist es für malaysische Unternehmen von Vorteil, diesen Standort als Sprungbrett zu nutzen. Dubai bietet eine erstklassige Infrastruktur, günstige Geschäftsbedingungen und eine hervorragende Anbindung an Märkte im Nahen Osten, Afrika und Europa.

Dubai als Handelsdrehscheibe

Malaysische Firmen sollten die Möglichkeit in Betracht ziehen, sich in Dubai niederzulassen. Laut Malcolm Leoi, dem Chefvertreter der Dubai Chambers in Singapur, der auch Malaysia und Brunei abdeckt, gibt es viele Ressourcen, die zur Unterstützung dieser Bestrebungen zur Verfügung stehen. Dazu gehören marktliche Analysen, die Vermittlung zu lokalen Partnern und Hilfe bei administrativen Prozessen, einschließlich Unternehmenslizenzen und dem Öffnen von Bankkonten.

Leoi betont, dass aufgrund der geografischen Lage Dubais unvergleichliche globale Anbindung besteht. Dubai liegt im Herzen eines bedeutenden Handelszentrums und verzeichnete im Jahr 2025 einen Rekord von 95,2 Millionen Passagieren am internationalen Flughafen, was einem Anstieg von 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Attraktive Investitionsmöglichkeiten

Darüber hinaus hat Dubai seine Rolle als führende Stadt für ausländische Direktinvestitionen (FDI) in der ersten Hälfte des Jahres 2025 gefestigt. Es wird geschätzt, dass die Stadt Kapital in Höhe von 11 Milliarden US-Dollar angezogen hat. Ausländische Investoren haben die Möglichkeit, 100 Prozent ihrer Unternehmen in den meisten Geschäftsbereichen zu besitzen. Dies kann sowohl auf dem Festland Dubais als auch in speziellen Freizonen geschehen, was für Unternehmer äußerst attraktiv ist.

Unter dem Konzept der Dubai Economic Agenda D33 plant der emiratische Staat, bis 2033 die Wirtschaftsgröße zu verdoppeln und den ausländischen Handel erheblich zu steigern. In diesem Kontext spielt der südostasiatische Raum eine zentrale Rolle.

Stärkung der digitalen Handelsbeziehungen

Arfa Hussain, CEO von Yalla Commerce, hebt das Potenzial eines digitalen Handelskoridors zwischen Malaysia und den VAE hervor. Der Comprehensive Economic Partnership Agreement (CEPA), der letztes Jahr unterzeichnet wurde, hat die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern stabilisiert. Yalla Commerce sieht sich in der Verantwortung, diese Dynamik in echte Geschäftsaktivitäten umzusetzen.

Die etablierte E-Commerce-Infrastruktur Malaysias sowie die strategische Position inmitten der ASEAN-Region ergänzen Dubais Rolle als international vernetztes Handelszentrum. Es ist offensichtlich, dass beide Länder durch Kooperationen ihre Handelsbeziehungen erheblich verbessern können, was sich im Rahmen des kürzlich abgehaltenen E-Commerce-Gipfels in Kuala Lumpur deutlich zeigte.

Insgesamt zieht die Veranstaltung mehr als 1.000 Teilnehmer an und bietet eine Plattform für den Austausch über die Möglichkeiten, die sich für malaysische Unternehmen in den VAE und darüber hinaus ergeben. Die Unterstützung durch die Malaysian External Trade Development Corporation (MATRADE) und die Malaysia Digital Economy Corporation (MDEC) zeigt das Engagement beider Länder, die Handelsbeziehungen weiter auszubauen und neue Märkte zu erschließen.

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