„Lass uns unser eigenes Dubai in Rivers bauen,“ sagt Fubara, während der Bundesstaat und die Bundesregierung ein Tourismus-MoU unterzeichnen • Channels Television

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„Lass uns unser eigenes Dubai in Rivers bauen,“ sagt Fubara, während der Bundesstaat und die Bundesregierung ein Tourismus-MoU unterzeichnen • Channels Television

Die Bundes- und die Regierungsvertretung des Bundesstaates Rivers haben ein Memorandum of Understanding (MoU) zu den Themen Tourismus, Kunst, Kultur und der kreativen Wirtschaft unterzeichnet. Dieses Abkommen zielt darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen der Bundesebene und den subnationalen Regierungen zu stärken, um die Entwicklung derTourismus-, Kunst-, Kultur- und Kreativindustrien in Nigeria voranzutreiben.

Stärkung der Zusammenarbeit für Tourismus und Kultur

Das MoU wurde von der Ministerin für Kunst, Kultur, Tourismus und die kreative Wirtschaft, Hannatu Musawa, im Namen der Bundesregierung unterzeichnet, während der ständige Sekretär des Ministeriums für Kultur und Tourismus des Bundesstaates Rivers, Tomonialadeokuma Ishmael, für die Landesregierung unterzeichnete. Bei der Unterzeichnungszeremonie im Regierungsgebäude in Port Harcourt äußerte Gouverneur Siminalayi Fubara, dass dieses Abkommen mit der Vision seiner Regierung übereinstimmt, die Wirtschaft des Bundesstaates über die traditionellen Infrastrukturentwicklungen hinaus durch strategische Investitionen in die Bereiche Tourismus und Gastgewerbe zu erweitern.

Fubara betonte, dass der Bundesstaat sich als ein erstklassiges Reiseziel positioniere, indem er die zahlreichen natürlichen Attraktionen in Andoni und anderen Teilen des Bundesstaates nutze. Er wies zudem darauf hin, dass die Grundlagen für eine florierende Tourismusindustrie bereits gelegt werden, mit dem Bau eines neuen Tourist-Strandes im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft. Die erste Phase dieses Projekts soll bis Dezember abgeschlossen und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Entwicklung und Infrastruktur als Schlüssel

Laut Fubara ergänzt die Initiative der Bundesregierung zur Förderung des Tourismus bereits gestartete Projekte des Bundesstaates, insbesondere den Bau der Oyorokoto-Straße im Landkreis Andoni. Diese, so der Gouverneur, sei entscheidend für die Erschließung des enormen Tourismuspots dieser Region. Die Straße soll den Zugang zu einem der schönsten Strände Nigerias erleichtern und gleichzeitig den Besuchern die reiche Biodiversität des Gebiets näherbringen.

Er hob zudem hervor, dass aktuelle Fotos, die online geteilt wurden, Elefanten und andere Wildtiere zeigten, die in dem Korridor leben, der durch die neue Straße eröffnet wurde. Dies unterstreicht das immense Ökotourismus-Potenzial der Region. Fubara wies darauf hin, dass wirtschaftliche Entwicklungen nicht nur auf Straßen, Krankenhäuser und andere physische Infrastrukturen beschränkt sein sollten; vielmehr müsse der Fokus auch auf der Schaffung von Chancen in den Bereichen Tourismus, Unterhaltung und Gastgewerbe liegen.

Vision für eine nachhaltige Entwicklung

Der Gouverneur verwies darauf, dass viele der erfolgreichsten Volkswirtschaften der Welt beträchtliche Einnahmen aus ihren Tourismus- und Gastgewerbeindustrien generieren. Er nannte als Beispiele Destinationen wie Dubai, Spanien und Katar, die zeigen, wie Investitionen in Freizeit und Erholung das Wirtschaftswachstum ankurbeln können. “Wenn wir nicht nach Dubai reisen können, lass uns unser eigenes Dubai im Bundesstaat Rivers schaffen. Wenn wir nicht nach Spanien oder Katar können, lasst uns hier unser eigenes Reiseziel erschaffen”, erklärte er.

Fubara versprach der Ministerin Musawa, dass der Bundesstaat über die Unterzeichnung des Abkommens hinausgehen werde, indem konkrete Umsetzungen in den nächsten vier Monaten sichergestellt würden. Er betonte, dass die Bundesregierung eingeladen werden solle, um Projekte vorzustellen, die das Engagement des Bundesstaates für die Partnerschaft demonstrieren werden.

In ihrer Rede erläuterte Musawa, dass Präsident Bola Tinubu das Ministerium ins Leben gerufen habe, um die wirtschaftliche Diversifizierung durch Kunst, Kultur, Tourismus und die kreative Wirtschaft zu fördern und Arbeitsplätze zu schaffen. Sie betonte, dass die Bundesregierung nicht isoliert arbeiten wolle, sondern Partnerschaften mit den Bundesstaaten anstrebe, um bestehende Initiativen zu unterstützen und deren Tourismus- und Kulturressourcen zu maximieren.

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