Abdul El-Sayed könnte der erste muslimische Senator in der Geschichte der USA werden, nachdem er die demokratische Vorwahl mit seiner sozialistischen Botschaft gewonnen hat. Allerdings rücken nun erneut seine Immobilien, die sich auch außerhalb der USA befinden, in den Fokus der Aufmerksamkeit.
Über Sarah Jukaku
Sarah Jukaku, die Ehefrau von Abdul El-Sayed, ist Psychiaterin und stammt aus einer Familie, die aus einem kleinen Dorf in Indien in die USA ausgewandert ist. In seinem Buch „Healing Politics: A Doctor’s Journey into the Heart of Our Political Epidemic“ beschreibt El-Sayed, wie sie sich an der University of Michigan kennengelernt haben. In einem Artikel von 2006, der in der Studierendenzeitschrift „The Michigan Daily“ veröffentlicht wurde, berichtete Jukaku, dass sie sich in ihrer ersten Studienzeit verlobten. El-Sayed gab damals an, dass diese frühzeitige Verlobung ein Ergebnis der Selbstbeherrschung sei, die ihnen durch ihre Religion, den Islam, vermittelt wird.
Die Immobilienbesitze
Laut der neuesten finanziellen Offenlegung, die am 27. Juli 2026 eingereicht wurde, besitzt Sarah Jukaku zwei Mietobjekte im Ausland: eines in Bengaluru, Indien, und das andere in Dubai, Vereinigte Arabische Emirate. Jukakus Eigentum in Bengaluru wurde zuvor als ihre einzige ausländische Immobilie aufgeführt und hat einen Wert zwischen 100.001 und 250.000 USD, wobei es Einkünfte von 5.001 bis 15.000 USD generiert. Die Dubai-Immobilie, die ebenfalls in dieser Preisspanne eingeordnet ist, tauchte zum ersten Mal in der aktuellen Offenlegung auf, die kurz vor der Debatte am 27. Juli eingereicht wurde. Gesamt betrachtet haben die beiden Immobilien einen geschätzten Bruttowert zwischen 200.002 und 500.000 USD.
Herkunft der Immobilien
El-Sayed erklärte, dass die Immobilien im Ausland von seiner Frau geerbt wurden. Obwohl die gemeinschaftlichen Vermögenswerte den Eindruck erwecken, dass sie Millionäre sind, betont El-Sayed, dass seine Karriere nie darauf ausgerichtet war, finanzielle Vorteile zu maximieren. Dies spiegelt sich in seiner politischen Haltung wider, die den Fokus auf soziale Gerechtigkeit und Gemeinschaft legt.
Ein neuer Hoffnungsträger für die Demokraten
Mit seiner Wahlmarkierung am 4. August 2026 in der Vorwahl ist El-Sayed eine neue Hoffnung für die Demokratische Partei, insbesondere in einer Zeit, in der antimuslimischer Hass und Diskriminierung in den USA zunehmen. Er reiht sich in die Reihe der progressiven Muslime ein, die in der Politik tätig sind, und folgt anderen bedeutenden Persönlichkeiten wie dem Bürgermeister von New York City, Zohran Mamdani, der ebenfalls als erster Muslim in seiner Rolle gewählt wurde. Trotz der Erfolge dieser Gemeinschaft bleibt die Tatsache bestehen, dass die USA bisher keinen muslimischen Senator hervorgebracht haben, was El-Sayed zu einem potenziell historischen Kandidaten macht.