Trotz regionaler Spannungen erholen sich die Immobiliengeschäfte in Dubai um 49%

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Trotz regionaler Spannungen erholen sich die Immobiliengeschäfte in Dubai um 49%

Dubai’s Immobilienmarkt hat letzte Woche seine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit unter Beweis gestellt. Nach dem Ende des Eid Al Fitr-Fest kann die Stadt einen Anstieg der Transaktionsvolumina um 49 Prozent verzeichnen.

In der Woche vom 23. März bis 29. März 2026 beliefen sich die gesamten Transaktionen auf 8,66 Milliarden Dhs (2,36 Milliarden $), was einen Anstieg von 5,82 Milliarden Dhs in der vorhergehenden, verkürzten Arbeitswoche darstellt, laut den Daten des Dubai Land Department (DLD). Der markante Anstieg deutet darauf hin, dass die moderate Leistung in der Vorwoche eher eine temporäre, kalenderbedingte Ruhephase war als ein Zeichen für ein nachlassendes Investoreninteresse. Diese Daten unterstützen einen breiteren Trend, der 2026 zu beobachten ist: der Markt bleibt stark auf den Verkauf von Neubauten und wohnungsorientierten Volumina fokussiert.

Dominanz des Primärmarktes

Der Bereich der Neubauten erwies sich als Hauptmotor des Marktes, der 6,74 Milliarden Dhs generierte und 77,8 Prozent des gesamten wöchentlichen Wertes ausmachte. Innerhalb dieser Kategorie waren Wohnungen mit 5,46 Milliarden Dhs (81 Prozent) die bevorzugte Anlageform. Villen trugen 11,3 Prozent (763,2 Millionen Dhs) und Gewerbeimmobilien 7,3 Prozent zum Gesamtwert bei.

Im Gegensatz dazu erzielte der Sekundär- oder “bereite” Markt nun 1,92 Milliarden Dhs an Transaktionen laut DLD-Daten. Trotz eines kleineren Gesamtvolumens bleibt dieser Bereich das Fundament der etablierten Wohnviertel der Stadt, angeführt von Business Bay und Jumeirah Village Circle (JVC).

Finanzierungsprofile: Strategische Divergenz

Die Finanzierungsstruktur des Marktes zeigt nach wie vor eine traditionelle Aufteilung. Der Bereich der Neubauten wird überwiegend durch Barzahlungen geprägt, wobei 97,9 Prozent der Transaktionen als Direktverkäufe erfolgen. Hypotheken machten lediglich 1,3 Prozent der Aktivitäten im Bereich der Neubauten aus, da Käufer oft die entwicklergeführten Zahlungspläne traditionellen Bankfinanzierungen vorziehen.

Im Sekundärmarkt jedoch ist die Abhängigkeit von Banken höher, wobei Hypotheken 38,3 Prozent der Transaktionen (734,8 Millionen Dhs) ausmachen. Diese Unterscheidung verdeutlicht die unterschiedlichen Profile der beiden Segmente: der Primärmarkt zieht internationales Kapital und Investoren an, die an Wertsteigerung interessiert sind, während der Sekundärmarkt als Zugangspunkt für Endbenutzer und Einwohner gilt, die auf lokale Liquidität zurückgreifen.

Geografische Höhepunkte und wichtige Transaktionen

Das Investoreninteresse bleibt auf hochliquide, mastergeplante Stadtviertel und aufstrebende Uferentwicklungen konzentriert. Jumeirah Second war in der vergangenen Woche der wertvollste Standort im Neubausegment mit einem Transaktionsvolumen von 591,4 Millionen Dhs. Dies wurde durch einen herausragenden Verkaufsabschluss eines Wohnung im Off-Plan-Segment im Wert von 356,2 Millionen Dhs unterstützt. Weitere leistungsstarke Primärstandorte waren Al Yelayiss 1 (566,1 Millionen Dhs) und Madinat Al Mataar (555,4 Millionen Dhs).

Im Sekundärmarkt bleibt Business Bay der liquideste Bezirk, gefolgt von Jumeirah Village Circle und dem Burj-Khalifa-Bereich. Der wertvollste Wiederverkauf war eine Wohnung in Business Bay, die für 34,1 Millionen Dhs verkauft wurde, während der teuerste Villa-Verkauf in Jumeirah Park mit 11,5 Millionen Dhs verzeichnet wurde.

Aussichten für den Sektor

Die schnelle Rückkehr zu einem hohen Handelsvolumen nach der Feiertagszeit zeigt das robuste „Kaufen und Halten“-Sentiment, das derzeit den Immobilienmarkt der VAE prägt. Da Neubauten weiterhin den Löwenanteil der Liquidität absorbieren, sieht der Markt vielversprechend aus, um seine Dynamik im zweiten Quartal aufrechtzuerhalten.

Mit dem zunehmenden urbanen Wachstum Dubais nach Süden und durch große Küstenentwicklungen werden diese hochdynamischen Korridore voraussichtlich im Fokus sowohl regionaler als auch internationaler Portfolios bleiben.

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