Von Südkorea nach Singapur: Was macht den Dubai Chewy Cookie aus und warum sind alle so besessen davon? Lifestyle-News

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Von Südkorea nach Singapur: Was macht den Dubai Chewy Cookie aus und warum sind alle so besessen davon? Lifestyle-News

In 2024 erregte der Knafeh-Schokoladenriegel aus Dubai weltweit Aufsehen und inspirierte eine Vielzahl neuer Desserts, darunter Schokoladenkuchen, Kekse und Törtchen aus Dubai. Eine besonders bemerkenswerte Neuerung in dieser Welle ist der Dubai Chewy Cookie. Trotz seines Namens hat er jedoch keine Wurzeln in Dubai.

Die Entstehung des Dubai Chewy Cookies

Der Dubai Chewy Cookie erinnert in seiner Form an einen japanischen Mochi und wurde im April von der Konditorin Kim Na-ra kreiert, die in der südkoreanischen Bäckerei Mond Cookie arbeitet. Diese süße Leckerei kombiniert Pistaziencreme mit knusprigem Kadaif, einem typischen Gebäck des Nahen Ostens, das zu kleinen Kugeln geformt, mit einem Marshmallow-Teig umhüllt und mit Kakao-Pulver bestreut wird.

Kim Na-ra, die zuvor als Unteroffizierin der Marine tätig war, entwickelte die Idee zusammen mit Lee Yun-min, dem CEO von Mond Cookie, den sie während ihrer Militärzeit traf. Ursprünglich schuf sie einen Keks, der mit Marshmallow überzogen war. Ein Kunde regte dann an, die Kekse mit Knafeh-Schokolade zu füllen, und so entstand der Dubai Chewy Cookie. Laut einem Instagram-Beitrag von Mond Cookie produziert die Bäckerei mittlerweile täglich rund 30.000 dieser Kekse.

Die Cookie-Verrücktheit in Südkorea

Wie konnte diese süße Kreation in Südkorea viral gehen? Der Boom begann im September, als Jang Won-young von der K-Pop-Gruppe IVE Fotos des Dubai Chewy Cookies in sozialen Medien veröffentlichte, was das Interesse der Öffentlichkeit weckte. Bald darauf bildeten sich lange Schlangen vor den Bäckereien, um das Dessert zu ergattern, das innerhalb weniger Minuten ausverkauft war.

Zahlreiche F&B-Unternehmen in Südkorea nutzten den Trend, um eigene Versionen des Desserts zu kreieren. Mit dem Anstieg der Nachfrage stiegen auch die Preise für die Zutaten; so verteuerte sich der Preis für importierte Pistazien im Januar um 84 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Preise für die Kekse schossen in die Höhe, und einige Geschäfte verkauften sie für über 8.000 Won. Allerdings scheint der Hype langsam nachzulassen, da das Online-Interesse an den Keksen innerhalb von 17 Tagen auf die Hälfte gefallen ist.

Der Viral-Snack jetzt in Singapur

Für alle Naschkatzen ist es jedoch nicht notwendig, nach Südkorea zu reisen, um den neuen Leckerbissen zu probieren. Mehrere Bäckereien in Singapur, darunter Two Bake Boys, The Candy Store, The Pound und Chewy Lab, bieten ihre eigenen Varianten des Dubai Chewy Cookies an. Einige Mitarbeiter von AsiaOne hatten die Gelegenheit, die Kekse in verschiedenen Geschmacksrichtungen – klassisch und Matcha – im Café Syip zu testen.

Die Content-Produzentin Joanne Chua bemerkte, dass Syip Mochi anstelle von Marshmallows für den Teig verwendet, was den Snack weniger süß machte, während die charakteristische Kaubarkeit erhalten blieb. Obwohl sie das Dessert mochte, bevorzuge sie dennoch die originale Knafeh-Schokolade. Der Redaktionsstratege Carol Ong fand die Aromen des Desserts “gut ausgewogen”.

Im Gegensatz dazu empfand die Markenpartnerin Kimberly Foo den Dubai Chewy Cookie von der Dessertbar Yoajung als “überbewertet”. Sie hatte eine hohe Süße erwartet, war aber positiv überrascht. Yoajungs Version enthält zusätzlich gefrorenen Joghurt, dessen Säure die Süße des Cookies ausgleicht, während der Pistaziengeschmack intensiv bleibt. Jetzt, da dieser virale Snack in Singapur angekommen ist, stellt sich die Frage: Wirst du ihn probieren?

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