Adrian Portelli, ein milliardenschwerer Unternehmer, hat seinen Wohnsitz nach Dubai verlegt, um sein Geschäftsimperium, LMCT+, besser leiten zu können. Er äußert, dass Australien unter der aktuellen Regierung von Anthony Albanese „wirklich am Ende“ sei.
Ein Umzug mit Absicht
Am Mittwoch teilte Herr Portelli in mehreren Instagram-Geschichten mit, dass Australien „echt fertig“ sei, und wies zugleich die Behauptungen zurück, er habe das Land verlassen. Laut seinen Aussagen sei er nicht geflohen, sondern habe seinen Umzug seit drei Jahren geplant und die Pläne dem ATO, also dem Australian Taxation Office, vorgelegt. Mit seinen heftigen Aussagen stellt er die aktuelle Führung in Australien infrage und bezeichnete die Situation als „großes Gehirnwäsche-Zirkus“.
Kritik an LMCT+
Der Hintergrund seiner Ausführungen ist die zunehmende Aufmerksamkeit auf LMCT+, das ein Abonnementmodell nutzt, das den Mitgliedern die Teilnahme an Verlosungen von Bargeld, Wohnungen, Luxusautos und anderen Preisen ermöglicht. Dabei werden Bedenken laut, dass einige Betreiber solcher Belohnungsprogramme spielähnliche Produkte anbieten. Diese Diskussion wurde besonders laut, als die Bundesregierung im Juni Reformen im Glücksspielsektor anregte.
Gründe für den Umzug nach Dubai
Portelli erläuterte die Beweggründe für seinen Umzug nach Dubai, wobei er die niedrigeren Steuersätze und die Tatsache, dass seine Zahlungen an das ATO nicht dem Wohl der Australier zugutekommen, betonte. Zuvor hatten er und seine Familie geplant, nach Italien zu ziehen, doch änderten sie kurzfristig ihre Pläne und entschieden sich für Dubai. Er sieht in Dubai eine sicherere Umgebung, eine erstklassige Bildung für seine Kinder und eine einfachere Anbindung an Australien für Besuche von Freunden und Familie.
Politische Ambitionen und Verantwortung
Nach seiner scharfen Kritik an der australischen Führung deutete Portelli auch eigene politische Ambitionen an. Er betont, dass er stolz darauf sei, Australier zu sein, und dass die Bürger eine bessere Führung verdienen. „Ich wende mich Australien nicht ab. Ganz im Gegenteil“, so Portelli. Er zeigt sich entschlossen, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und setzt sich dafür ein, das Land zum Positiven zu verändern. Er möchte seine Vision verwirklichen, ohne dafür Geld zu verlangen, und stattdessen sein Gehalt den Menschen zurückgeben.
Portelli verdeutlicht, dass es wichtig ist, eine bessere Zukunft für die nächste Generation zu schaffen. Die Forderung nach Verbesserungen und das Streben, das Land zu schützen und weiterzuentwickeln, sollte niemals als unangemessen angesehen werden.