Dubai-Logistikriese unterzeichnet Vertrag über 12 Milliarden Ksh zur Entwicklung einer Spezialwirtschaftszone in Mombasa.

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Dubai-Logistikriese unterzeichnet Vertrag über 12 Milliarden Ksh zur Entwicklung einer Spezialwirtschaftszone in Mombasa.

Präsident William Ruto bekräftigte die Entwicklung einer spezialen Wirtschaftszone (SEZ) im Jomvu-Gebiet von Mombasa im Wert von 12 Milliarden Ksh. Dieses Projekt soll Kenia helfen, von der Ausfuhr von Rohstoffen in die Produktion und den Export von Fertigwaren überzugehen.

Unterzeichnung des Abkommens und Zukunftsaussichten

Ruto war anwesend, als ein dreiseitiges Abkommen zwischen der Regierung des Kreises Mombasa, Mombasa Free Zone Ltd. und der globalen Logistikfirma DP World am Dienstag, dem 8. September 2026, im Staatsgebäude in Nairobi unterzeichnet wurde. Die 535 Hektar große SEZ wird Hersteller und Unternehmen beheimaten, die in der Produktion, Verarbeitung, Montage, Markenbildung, Logistik und im Export tätig sind. Ruto betonte, dass dieses Projekt entscheidend für die Umsetzung seines „Bottom-Up Economic Transformation Agenda“ sei, da es Landwirte, Unternehmer und Hersteller mit Märkten auf nationaler, regionaler und globaler Ebene verknüpfe.

Wirtschaftlicher Fokus und Verarbeitung von Rohstoffen

Ministerpräsident Ruto unterstrich die Notwendigkeit, die Abhängigkeit von der Ausfuhr von Roh- und wenig verarbeiteten Gütern zu verringern. „Wir müssen von der Ausfuhr ungebeutelter Rohstoffe abkommen. Wir müssen mehr von dem verarbeiten, was wir produzieren, und wettbewerbsfähige Fertigwaren exportieren“, erklärte er. Diese Vision soll dazu beitragen, die lokale Industrie zu stärken und neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Schaffung von Arbeitsplätzen und Anziehung von Investitionen

Die SEZ wird laut Ruto in der ersten Phase rund 10.000 Arbeitsplätze schaffen. Diese Zahl könnte sich von vorherigen Schätzungen abheben, bei denen 7.972 Arbeitsplätze angegeben wurden. Das Projekt wird mit der Standard Gauge Railway und regionalen Verkehrsachsen verbunden sein, was die ehemalige Region sowohl zum Transitpunkt für Waren als auch zum Produktions- und Exportzentrum machen wird. Über 67 Unternehmen haben bereits Interesse an einer Ansiedlung in der SEZ signalisiert.

Langfristige Perspektiven für Mombasa

Suleiman Shahbal, Vorsitzender von GulfCap Group, betonte, dass die Unterzeichnung des Abkommens der Höhepunkt eines 15-jährigen Traums sei. „Dies ist ein einmaliges Projekt, das die Wirtschaft Mombasas erheblich stärken wird“, so Shahbal. DP World erklärte, dass das Projekt die Handels- und Lieferkettenverbindungen stärken, neue Investitionen anziehen und Arbeitsplätze schaffen werde. Der CEO von DP World für Afrika, Mohammed Akoojee, fügte hinzu, dass diese Entwicklung zur wirtschaftlichen Weiterentwicklung Kenias beitragen werde.

Insgesamt wird das SEZ-Projekt mit der wachsenden Präsenz von DP World in Kenia ein wichtiger Schritt sein, um die Handelsinfrastruktur und die wirtschaftlichen Chancen in der Region zu fördern.

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