Was Sie prüfen sollten, bevor Sie Ihr erstes Dirham investieren

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Was Sie prüfen sollten, bevor Sie Ihr erstes Dirham investieren

Dubai hat sich zu einem beliebten Ziel für internationale Immobilienkäufe entwickelt, insbesondere bei indischen Investoren. In der heutigen Zeit wird die Immobilienlandschaft in Dubai nicht nur durch die Landeswährung Dirham und beeindruckende Skyline-Bilder geprägt, sondern auch durch die Nationalitäten der Käufer. Dies wird besonders deutlich, da indische Käufer nun rund 20,6% aller ausländischen Kaufaktivitäten ausmachen, gefolgt von britischen und ägyptischen Investoren.

Eigentumsrechte verstehen

In Dubai gibt es zwei Arten von Immobilienzonen: Freihandels- und Pachtgebiete. Ausländische Käufer, einschließlich Inder, dürfen nur in festgelegten Freihandelsgebieten wie Dubai Marina, Downtown Dubai und Palm Jumeirah vollwertiges Eigentum erwerben. Falls Ihnen ein Makler ein Angebot außerhalb dieser Zonen unterbreitet, klären Sie unbedingt die Art des erlangten Eigentums. Handelt es sich um ein Pacht- oder Nutzungsrecht, besitzen Sie das Grundstück nicht vollständig; nach Ablauf des Pachtvertrags, der bis zu 99 Jahre dauern kann, fällt das Eigentum an den ursprünglichen Eigentümer zurück. Diese Unterscheidung ist für die späteren Schritte wie Resale oder Finanzierung von großer Bedeutung.

Budget und Aufenthaltsgenehmigung

Der Kauf einer Immobilie in Dubai kann eine Aufenthaltsgenehmigung für die VAE sichern, allerdings hängt die Art des Visums von den Investitionsbeträgen ab. Neueste Regelungen besagen, dass Käufer in ein freihändiges Gelände ohne Mindestinvestition ein Visum für zwei Jahre erhalten können. Wenn Sie gemeinsam mit einer anderen Person kaufen, muss jeder mindestens AED 400.000 investieren; ab 55 Jahren ist eine Investition von AED 1 Million erforderlich, um ein fünfjähriges Visum zu erhalten. Für das 10-jährige Goldene Visum sind Investitionen von AED 2 Millionen nötig. Neu ist, dass auch off-plan Immobilien zählen und Käufer nicht mehr die Hälfte des Geldes sofort einzahlen müssen.

Der Erwerbsprozess aus verschiedenen Perspektiven

Indische Käufer haben unterschiedliche Profile. Ein indischer Staatsbürger, der in Dubai wohnt, kauft eher wie ein ansässiger Bürger. Das bedeutet, dass die Gelder in AED fließen und Hypotheken einfacher zu erhalten sind. Im Gegensatz dazu steht ein Inder, der von Indien aus kauft, vor größeren Herausforderungen; die Hypothekenbedingungen sind strenger und es wird häufig eine formal beglaubigte Vollmacht benötigt.

Neben dem Kaufpreis sollten Käufer zusätzliche Kosten von etwa 7-8% einplanen, darunter Gebühr der Dubai Land Department von 4%, Maklerprovisionen und Registrierungskosten. Auch wenn diese Gebühren nicht versteckt werden, sind sie oft nicht Teil des ersten Angebots.

Überprüfung des Entwicklers und der Escrow-Konten

Die Real Estate Regulatory Agency (RERA) in Dubai ist für die Aufsicht über Immobilienprojekte zuständig und unterscheidet sich von der indischen RERA. Es ist wichtig, die RERA-Registrierungsnummer und die Escrow-Kontodetails des Projekts auf der offiziellen Website der Dubai Land Department zu überprüfen. Achten Sie auch auf die Historie des Entwicklers und dessen bisherigen Projekte; eine pünktliche Übergabe ist ein entscheidender Faktor.

Zusätzlich müssen Käufer, insbesondere indische Steuerzahler, beachten, dass die Immobilie in der Steuererklärung angegeben werden muss. Wer Geld aus Indien überweisen möchte, kann nur bis zu 250.000 USD pro Jahr ausführen, was größere Käufe erschwert.

Für erfahrene Käufer ist es unerlässlich, vor der Zahlung den Standort des Projektes zu besuchen, den Kaufvertrag detailliert zu lesen und mehrere Immobilienangebote zu vergleichen, um festzustellen, ob der Preis angemessen ist.

Insgesamt bleibt Dubai ein gut regulierter und transparenter Immobilienmarkt für indische Käufer, wobei die meisten Probleme oft vermeidbar sind, wenn Investoren bereit sind, vor dem Kauf die nötige Sorgfalt walten zu lassen.

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