Schneider Electric präsentiert SF₆-freie Netztechnologie und neue IDC-Forschung auf der WETEX 2026

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Schneider Electric präsentiert SF₆-freie Netztechnologie und neue IDC-Forschung auf der WETEX 2026

Einleitung

In der kommenden Zeit sind Organisationen im mittleren Osten bereit für signifikante Veränderungen in ihrer Infrastruktur. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass fast die Hälfte der Unternehmen plant, innerhalb der nächsten zwei Jahre auf SF₆-freie Technologien umzusteigen. Diese Entwicklung zeigt ein wachsendes Interesse an nachhaltigen Lösungen im Energiesektor.

Trendwende im Energiesektor

Eine IDC-Studie unter 700 Entscheidungsträgern im Bereich Mittelspannung zeigt, dass 46 % der befragten Organisationen bereits den Übergang zu SF₆-freien Lösungen eingeleitet haben oder dies innerhalb der nächsten zwei Jahre planen. 99 % der Befragten gehen davon aus, dass es innerhalb der nächsten fünf Jahre zu entsprechenden Regulierungen kommen wird. Insbesondere im Mittleren Osten zeichnet sich ein erheblicher Wandel ab: Bereits 14 % der Unternehmen sind in der Umstellungsphase, 32 % planen dies in naher Zukunft.

Die Umfrage hat auch offengelegt, wo noch Unsicherheiten bestehen. Technische Herausforderungen (58 %), Verfügbarkeit in der Lieferkette (47 %) und Kosten (42 %) sind die Haupthindernisse für die Implementierung. Bisher berücksichtigen nur 29 % der Befragten die Gesamtkosten der Lebenszyklusanalyse, einschließlich der Entsorgung von SF₆. Dennoch bewerten 92 % der Teilnehmer die Kosten für das Management von SF₆ am Ende der Lebensdauer als wesentlichen Faktor.

Die Rolle der Versorgungsunternehmen

Ein wichtiges Ergebnis der Studie ist, dass 73 % der Befragten angeben, dass die Empfehlungen von Versorgungsunternehmen oder Netzbetreibern ihre Beschaffungsentscheidungen maßgeblich beeinflussen. Die nationalen Versorgungsunternehmen im Golfraum sind dabei besonders wichtig, da sie eine schnellere Umsetzung erwarten lassen, sobald eine klare Richtlinie vorliegt. Elektrizitätsversorger weisen eine hohe Bereitschaft auf, SF₆-freie Ausrüstungen zu übernehmen.

„Versorgungsunternehmen in der Golfregion treffen heute Entscheidungen, die die Ausrichtung ihrer Netze für die kommenden Jahrzehnte bestimmen“, erklärt Amel Chadli von Schneider Electric. „Diese Forschung zeigt, dass die Region bereit ist, den Weg zu gehen und auf ihre Versorger schaut, um die Richtung vorzugeben.“

Schneider Electric auf der WETEX

Auf der WETEX 2026 präsentiert Schneider Electric seine SF₆-freie Produktpalette, darunter das RM AirSeT und GM AirSeT, die reine Luft und Vakuumunterbrechung einsetzen. Diese Technologien sind bereits in über 150.000 Anwendungen weltweit im Einsatz. Das Unternehmen stellt zudem digitalisierte Lösungen für die Planung und den Betrieb von Energie- und Wasserversorgungsanlagen vor.

Besucher können direkt vor Ort die neuesten Innovationen im Bereich der Smart Grids kennenlernen, einschließlich ETAPs digitalem Zwillingsmodell und den Lösungen von EcoStruxure für das Echtzeitmanagement von Netzen. Außerdem werden auch intelligente Digitalisierungstools für die Wasserwirtschaft angeboten, die es Betreibern ermöglichen, Netzwerke effizient zu planen.

Die Messe bietet eine Plattform, um Führungskräfte und Entscheider aus der Branche zusammenzubringen und den Dialog über nachhaltige Lösungen und Technologien zu fördern. Schneider Electric nutzt diese Gelegenheit, um seine Rolle als Vorreiter im Bereich nachhaltige Energie- und Wasserlösungen zu bekräftigen.

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