Filipinische Expatriates in den VAE fordern Gerechtigkeit nach Verlust von Tausenden durch angeblichen Visabetrug.

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Filipinische Expatriates in den VAE fordern Gerechtigkeit nach Verlust von Tausenden durch angeblichen Visabetrug.

Einleitung

Die Problematik um Visa-Anträge und Betrugsfälle nimmt in den Vereinigten Arabischen Emiraten immer mehr zu. Viele Menschen setzen ihre Hoffnung auf Reiseagenturen, die sie bei der Beantragung unterstützen sollen, nur um dann enttäuscht zu werden. In diesem Artikel berichten wir über die Erfahrungen von mehreren Personen, die mit der Firma Trip Expert in Berührung kamen und ihre hart verdienten Geld verloren haben.

Falsches Vertrauen in eine Empfehlung

Myra Javier, eine Hospitality-Assistentin, die seit 13 Jahren in Abu Dhabi lebt, entschied sich aufgrund einer vielversprechenden Empfehlung, sich an Trip Expert zu wenden. Ihr Vertrauen wurde durch einen bekannten Vlogger bestärkt, der die Firma auf Facebook empfahl. “Vorher hatten sie einen guten Ruf, viele Leute haben von ihnen ein Visum erhalten”, teilte Javier mit. Sie zahlte schließlich 6.000 Dirham für ein selbstgesponsertes Visum, da sie den Personen, die ihre Bewerbung bearbeiteten, vertraute.

Der Weg zurück nach Dubai

Mira Mahilum stand vor der Notwendigkeit, ein selbstgesponsertes Visum zu beantragen, nachdem sie aufgrund der Schließung ihres Unternehmens in Dubai ihre Stelle verloren hatte. Sie hatte in Dubai drei Jahre gearbeitet, bevor sie aus persönlichen Gründen nach Oman ging. Nach dem Tod ihres Vaters kehrte sie in die Philippinen zurück, jedoch wollte sie so schnell wie möglich nach Dubai zurückkehren, um ihre Familie finanziell zu unterstützen. Ihre Suche nach einer vertrauenswürdigen Reiseagentur führte sie ebenfalls zu Trip Expert.

Vor der Zahlung zur Verifizierung

Mahilum zögerte mit der Zahlung und ließ eine Freundin die Trip Expert-Niederlassung in Dubai besuchen. Diese kam mit dem Eindruck zurück, dass alles professionell und legitim schien. Die Mitarbeiter forderten die gesamte Zahlung von 8.500 Dirham, die nach einem Rabatt auf 8.100 Dirham reduziert wurde. Ihre Freundin erledigte die Zahlung für sie. Kurze Zeit später war Mahilum jedoch unzufrieden, als sie von anderen erfahren hatte, dass auch sie nicht das erhielten, wofür sie gezahlt hatten.

Gemeinsam gegen Betrug

Mahilum stellte fest, dass auch andere Filipinos ähnliche Erfahrungen gemacht hatten. Ein Chatraum wurde gegründet, in dem sie ihre Geschichten und Beweise austauschten. “Ich fordere eine gründliche Untersuchung von Trip Expert und den beteiligten Personen”, sagte sie. Inzwischen wurden auch zahlreiche Beschwerden bei der Polizei eingereicht, und die Betroffenen sind entschlossen, Antworten zu finden.

Dringender Bedarf nach Antworten

Die von der Situation betroffenen Arbeitnehmer sind in einem Dilemma. Es geht nicht nur um ein verspätetes Visum; ihre Ersparnisse und ihre rechtliche Situation sind ebenso auf dem Spiel. “Wir wollen Verantwortlichkeit und Gerechtigkeit”, so Mahilum. Die Betroffenen hoffen, dass ihre Fälle ernsthaft von den Behörden untersucht werden, um herauszufinden, wo ihr Geld geblieben ist, und um eine mögliche Rückerstattung zu erlangen.

Mit diesen Erfahrungen wird deutlich, wie wichtig es ist, bei der Auswahl einer Reiseagentur vorsichtig zu sein und geeignete Nachforschungen anzustellen. Das Vertrauen in Empfehlungen sollte nicht die einzige Grundlage für wichtige Entscheidungen wie Visa-Anträge sein.

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