New Delhi: Der Flughafen Dubai hat die Erlaubnis für ausländische Fluggesellschaften, vom Flughafen aus zu operieren, vorübergehend ausgesetzt, was sofortige Erholungschancen stark beeinträchtigt. Die Flugoperationen nahmen am Montag langsam wieder auf, nachdem ein Brand in einem Treibstofftank durch einen Drohnenangriff, der zu einer vorübergehenden Sperrung führte, ausgelöst worden war.
Aufhebung der Lande- und Startgenehmigungen
Vor kurzem informierte die Zivilluftfahrtbehörde der Vereinigten Arabischen Emirate, die General Civil Aviation Authority (GCAA), die Airlines darüber, dass keine ausländischen Fluggesellschaften mehr am Dubai International Airport oder am Al Maktoum International Airport landen oder starten dürfen, bis auf weiteres. Diese neue Regelung hat wiederum negative Auswirkungen auf den internationalen Flugverkehr und die Rückkehr zur Normalität.
Folgen für indische Fluggesellschaften
Diese Maßnahme ist ein erheblicher Rückschlag für indische Fluggesellschaften, die bereits damit begonnen hatten, ihre Flüge schrittweise wieder aufzunehmen. Laut der International Air Transport Association (IATA) stammt mehr als 30 % des internationalen Verkehrs Indiens aus der Region Naher Osten, wobei Dubai eine zentrale Rolle einnimmt. Insbesondere die Routen zwischen Dubai und den beiden größten indischen Städten, Mumbai und Delhi, waren vor Ausbruch des Krieges für 4,9 % aller internationalen Flüge aus Indien verantwortlich.
Beamte indischer Fluggesellschaften äußerten sich besorgt über die Verzerrung des Wettbewerbs auf dem Markt, da Emirates und Flydubai, die beiden großen Fluggesellschaften mit Sitz in Dubai, weiterhin uneingeschränkt Flüge nach und von Indien durchführen können.
Uneinheitliche Flugrechte
Am 3. März erklärten die Behörden der VAE, dass sie sichere Luftkorridore eingerichtet hätten, die es den Fluggesellschaften ermöglichen, bis zu 48 Flüge pro Stunde im Rahmen einer schrittweisen Wiederherstellung des Luftverkehrs durchzuführen. Dennoch durften ausländische Anbieter nur einen Flug pro Tag durchführen. Dies führt zu einer ungleichen Wettbewerbsbedingungen, insbesondere für indische Carrier, die in dieser Hinsicht benachteiligt sind, während die nationalen Fluggesellschaften der VAE bereits eine Wiederherstellung von 44,6 % ihrer Betriebskapazitäten im Vergleich zu vorher verzeichneten.
Spannungen im Luftverkehr
Der Luftverkehrswettbewerb zwischen indischen Fluggesellschaften und denen aus Dubai schwelt seit einiger Zeit. Tim Clark, Präsident von Emirates, hat wiederholt auf die Ablehnung Indiens hingewiesen, die Anzahl der erlaubten Flüge über mehr als 12 Jahre nicht zu erhöhen. Der letzte Anstieg der Flugrechte nach den VAE fand im Jahr 2013 statt.
Die aktuellen Entwicklungen werfen daher ernsthafte Fragen über die Fairness des Wettbewerbs im internationalen Luftverkehr auf, was sowohl für Passagiere als auch für die Wirtschaft von erheblichem Interesse ist.