Al-Sharaa erklärt, dass Syrien „neu geboren“ ist, nachdem die Sanktionen aufgehoben wurden, und skizziert Wirtschaftswachstumspläne beim Gipfel in Dubai.

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Al-Sharaa erklärt, dass Syrien „neu geboren“ ist, nachdem die Sanktionen aufgehoben wurden, und skizziert Wirtschaftswachstumspläne beim Gipfel in Dubai.

Syrien steht vor einem Wendepunkt in seiner wirtschaftlichen und politischen Entwicklung. Die jüngsten Äußerungen von al-Sharaa auf dem Arab Media Summit 2026 in Dubai unterstreichen die Herausforderungen, die das Land durch ein umfangreiches Regime von Sanktionen erlitten hat. Trotz dieser Widrigkeiten gibt es Hoffnung auf eine Erholung und einen Neuanfang.

Sanktionen und ihre Auswirkungen auf Syrien

Al-Sharaa bemerkte, dass Syrien ein außergewöhnliches Maß an Sanktionen erlitten hat, das einige Beschränkungen bereits seit 1979 umfasst. Er führte an, dass wenige Länder so stark unter Sanktionen gelitten haben wie Syrien und Nordkorea. “Es gibt ganze Generationen, die nie mit finanziellen Transaktionen oder Bankgarantien in Berührung gekommen sind,” erklärte er. Diese isolierenden Maßnahmen haben die wirtschaftliche Entwicklung und die Alltagserfahrungen vieler Syrer stark eingeschränkt.

Diplomatische Bemühungen für eine Rückkehr zur Stabilität

Der syrische Präsident hebt die Rolle regionaler Diplomatie hervor. Er gratulierte der Mediation von Prince Mohammed bin Salman und Präsident Erdogan, die zusammen mit Präsident Trump zu einem historischen Beschluss führten: der Aufhebung der Sanktionen gegen Syrien. “Nach der Aufhebung der Sanktionen wurde Syrien praktisch neu geboren,” sagte er und betonte, dass die Voraussetzung für die weitere Entwicklung nun in den politischen Entscheidungen des Landes läge.

Wirtschaftliche Perspektiven und Auslandsinvestitionen

Laut al-Sharaa betrug die syrische Wirtschaftsleistung 2010 etwa 60 Milliarden Dollar, fiel jedoch bis 2024 auf etwa 20 Milliarden Dollar. Im Jahr 2025 wuchs die Wirtschaft auf 32 Milliarden Dollar, und für dieses Jahr werden 50 Milliarden Dollar erwartet. Er äußerte den optimistischen Plan, die wirtschaftliche Kapazität innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre auf etwa 200 Milliarden Dollar zu steigern, sofern die internationalen Rahmenbedingungen stabil bleiben. Al-Sharaa berichtete zudem, dass Investoren aus den VAE, Saudi-Arabien, Katar und Kuwait bereits in Syrien aktiv sind, wie die geplante Investition von Emirati-Geschäftsmann Mohamed Alabbar im Hafen von Tartus zeigt.

Syrien als landwirtschaftliche Drehscheibe

Al-Sharaa betrachtet das große landwirtschaftliche Potenzial Syriens. Er hebt hervor, dass das Land in der Lage wäre, ohne moderne Technologien 70 bis 75 Millionen Menschen zu ernähren, und mit fortschrittlicher Technik sogar über 100 Millionen Menschen. Dies zeigt, dass Syrien nicht nur eine wirtschaftliche Wiederbelebung, sondern auch eine wichtige Rolle als regionale Nahrungsquelle einnehmen könnte.

Abschließend appellierte al-Sharaa an die Medienvertreter und betonte die Verantwortung der Journalisten, objektiv zu berichten und sich nicht in politische Agenden verwickeln zu lassen. “Die Menschen vertrauen in gewisser Weise auf die Integrität der Journalisten,” so al-Sharaa. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die Berichterstattung die Realität ungeschönt wiedergibt und die Menschen über die aktuellen Entwicklungen in Syrien informiert.

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