In den letzten Monaten gab es erhebliche Veränderungen in den Reisehinweisen des britischen Außenministeriums (FCDO). Diese Entwicklungen betreffen vor allem Reiseziele im Nahen Osten und in Europa, die zuvor als sicher galten. Das FCDO hat mehrere diese Ziele in die Kategorie der eingeschränkten Reisen verschoben, was für Reisende aus Großbritannien erhebliche Auswirkungen hat.
Aktuelle Reisehinweise für die VAE
Am 9. März 2026 gab das FCDO bekannt, dass alle nicht notwendigen Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) stark abgeraten werden. Britische Staatsbürger, die sich bereits im Land aufhalten, wird geraten, sich an einem sicheren Ort aufzuhalten und ihre Anwesenheit bei der Botschaft zu registrieren. Dies geschieht aufgrund erhöhter Raketenaktivitäten in der Region. Es wird auch gewarnt, dass Reisekrankenversicherungen möglicherweise nicht gültig sind, wenn entgegen der FCDO-Empfehlungen gereist wird.
Für die VAE meldete das FCDO, dass die Angehörigen des Botschaftspersonals vorübergehend aus dem Land abgezogen wurden, wobei die Botschaften in Abu Dhabi und Dubai weiterhin ihren Dienst verrichten. Bei Reisen wird geraten, sich nur in Sicherheit zu bewegen und die örtlichen Anweisungen zu befolgen. Zudem müssen Briten darauf achten, dass sie ihr Mobiltelefon aufgeladen und bei sich haben, um im Notfall schnell handeln zu können.
Reisehinweise für Jordanien
Auch Jordaniens Lage hat sich verändert, da die Spannungen in der Region Folgen für das Land haben. Das FCDO empfiehlt nun, Reisen nach Jordanien auf den absolut notwendigen Bedarf zu beschränken. Dies gilt insbesondere wegen der unsicheren Lage des jordanischen Luftraums und der allgemein erhöhten Sicherheitsrisiken. Britische Staatsbürger werden aufgefordert, Notfallpläne zu erstellen und sich über die aktuelle Lage im Land zu informieren.
Das FCDO wies darauf hin, dass Briten, die versuchen, über Saudi-Arabien zu reisen, die Botschaft um Rat fragen sollten, insbesondere wenn sie mit Notreiseausweisen oder Reisepässen reisen, die weniger als sechs Monate Gültigkeit haben.
Reiselage in Saudi-Arabien und Zypern
Die Warnungen für Saudi-Arabien wurden ebenfalls ausgeweitet. Britische Staatsbürger wird geraten, Reisen in die östliche Provinz und nach Riad nur im Notfall zu unternehmen. Diese Empfehlungen resultieren aus Berichten über Raketen- und Drohnenaktivitäten in der Region. Das Sicherheitsrisiko in diesen Gebieten ist erhöht, und Bürger werden aufgefordert, die lokalen Sicherheitsanweisungen zu befolgen und nur notwendige Reisen zu unternehmen.
In Zypern gibt es zwar keinen Reiseverbot, das FCDO hat jedoch nach einem mutmaßlichen Drohnenangriff auf den RAF-Stützpunkt Akrotiri am 2. März seine Ratschläge aktualisiert. Reisende sollten in dieser Region besondere Vorsicht walten lassen und auf Anweisungen der örtlichen Behörden achten.
Allgemeine Sicherheitsvorkehrungen
In Anbetracht der aktuellen geopolitischen Lage wird allen Reisenden geraten, sich regelmäßig über die neuesten Informationen von ihren Fluggesellschaften sowie den Anweisungen der örtlichen Behörden zu informieren. Wenn Sie vorhaben, in eine Region zu reisen, die als potenziell gefährlich eingestuft ist, halten Sie sich an die Reisehinweise des FCDO und planen Sie im Voraus. Ihre Sicherheit hat höchste Priorität, und es ist wichtig, über alle potenziellen Risiken informiert zu sein, um eine sichere Reise zu gewährleisten.
