US-Frau, die in der Wüste von Dubai mit zwei Elektroautos lebt, verrät die beeindruckenden Stromkosten im Vergleich zu den Preisen in Amerika.

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US-Frau, die in der Wüste von Dubai mit zwei Elektroautos lebt, verrät die beeindruckenden Stromkosten im Vergleich zu den Preisen in Amerika.

Leben im Dubai-Wüstenland mit zwei Elektrofahrzeugen

Das Leben im Wüstengebiet von Dubai mit zwei Elektrofahrzeugen (EVs) könnte naheliegend zu hohen Stromkosten führen. Bei einer Familie mit sechs Personen, die ständig die Klimaanlage laufen lässt und insgesamt 4.500 Kilometer fährt, wären die zu erwartenden Ausgaben eigentlich erheblich. Doch eine US-amerikanische Anwältin stellte fest, dass ihre monatlichen Stromkosten überraschend niedrig waren, selbst unter diesen Bedingungen. Der Vergleich mit den Kosten in den USA offenbarte einen bemerkenswerten Unterschied.

Stromkosten der EVs in Dubai

Die Anwältin Jamilia Greer, die in Dubai lebt, wollte sich genauer mit ihrer Stromrechnung auseinandersetzen, nachdem ihre Familie zwei Nio EC6 EVs in ihren Haushalt integriert hatte. In einem Monat legten die Fahrzeuge 4.500 Kilometer zurück, während die Witterung Temperaturen von rund 45 °C erreichte. Bei sechs Personen im Haushalt war die Klimaanlage rund um die Uhr im Einsatz, was die Stromnachfrage zusätzlich erhöhte.

Insgesamt verbrauchte der Haushalt exakt 3.000 kWh Strom, was in der Gesamtrechnung einen Betrag von 970 Dirham oder etwa 265 US-Dollar ergab. Greer analysierte, wie viel dieser Verbrauch auf die beiden Elektroautos entfiel. Basierend auf der zurückgelegten Strecke und einem Verbrauch von etwa 19 kWh pro 100 km schätzte sie, dass die Fahrzeuge etwa 865 kWh im Monat beanspruchten. Rund 125 kWh stammten aus kostenlosem öffentlichen Laden, sodass etwa 740 kWh für den Hausstand zu bezahlen waren.

Vergleich mit den USA

Die erstaunliche Erkenntnis kam, als Greer ihre Kosten mit den Preisen in den USA verglich. Sie schätzte, dass die gleiche Verbrauchsmenge in Phoenix, Arizona, eine Rechnung von fast 500 US-Dollar auslösen würde. Noch drastischer wäre die Situation in New York, wo die Kosten auf etwa 900 US-Dollar steigen könnten. In den USA lag der durchschnittliche Strompreis bei etwa 18,12 Cent pro kWh, während die Tarife in Dubai, nach Hinzurechnungen, nur bei etwa 9,7 Cent pro kWh lagen.

Ein weiterer interessanter Aspekt sind die kostenlosen Lademöglichkeiten an verschiedenen öffentlichen Orten, die für Elektrofahrzeugbesitzer in Dubai verfügbar sind. Greer stellte fest, dass viele Einkaufszentren und Hotels kostenlose AC-Ladesäulen anbieten, was bedeutete, dass einige der Fahrkosten gänzlich entfallen.

Die Ersparnisse im Detail

Der Kostenunterschied zwischen der elektrischen und der fossilen Energie war packend. Ein vergleichbares, benzinbetriebenes Fahrzeug würde für dieselbe Distanz von 2.800 Meilen etwa 550 US-Dollar kosten, basierend auf einem Preis von 4 US-Dollar pro Gallone. Im Gegensatz dazu belaufen sich die jährlichen Stromkosten für die beiden EVs auf rund 80 US-Dollar für die gleiche Strecke.

Greer gibt zu, dass ihre Familie wahrscheinlich mehr Strom verbraucht als viele Amerikaner, was vor allem auf die extreme Hitze und den damit verbundenen Klimaanlagenbedarf zurückzuführen ist. Trotzdem war ihr Punkt, dass der Preis für den Strom eine entscheidende Rolle spielt, die die Gesamtausgaben beeinflusst. Trotz eines höheren Verbrauchs sorgten die relativ geringen Elektrokosten und die kostenlosen Lademöglichkeiten dafür, dass das Fahren von zwei großen Elektro-SUVs in Dubai überraschend günstig war.

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