„Wenn Modi Indien entwickelt, warum in Dubai leben?“: Raj Thackeray stellt die Schauspieler Vivek Oberoi und Madhavan in Frage.

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„Wenn Modi Indien entwickelt, warum in Dubai leben?“: Raj Thackeray stellt die Schauspieler Vivek Oberoi und Madhavan in Frage.

Maharashtra Navnirman Sena (MNS) Chef Raj Thackeray hat die Schauspieler Vivek Oberoi und R Madhavan scharf kritisiert, weil sie trotz ihrer Lobpreisungen für die Regierung von PM Modi in Dubai leben. Diese Äußerungen machte Thackeray anlässlich des 20. Jahrestages seiner Partei bei einer Versammlung junger Leute in Mumbai.

Kritik an lebenden Schauspielern in Dubai

Thackeray stellte die Glaubwürdigkeit der Schauspieler in Frage und sagte: „Vivek Oberoi, der einen Film über Modi gemacht und die Rolle des Premierministers gespielt hat, lebt jetzt in Dubai.“ Oberoi hatte 2019 in dem Biopic „PM Narendra Modi“ als Staatsoberhaupt gedient. Er verurteilte auch R Madhavan dafür, dass dieser ebenfalls in Dubai lebt, obwohl er PM Modi gelobt hat. „Wenn du Indien und PM Modi so sehr liebst und an die Entwicklung Indiens glaubst, warum lebst du dann im Ausland?“ fragte Thackeray.

Der Grund für den Umzug nach Dubai

Thackeray stellte fest, dass viele indische Prominente in dem Emirat leben, und fragte: „Warum leben sie mit ihren Familien in Dubai?“ Seiner Meinung nach sei das ein Widerspruch zu ihren öffentlichen Äußerungen. Er beschuldigte die Schauspieler, sich in der Vergangenheit in staatlich unterstützten Filmen wie „Dhurandhar“ zu engagieren, bevor sie wieder ins Ausland zurückkehren. „Sie kommen hierher, arbeiten an einem staatlich finanzierten Film und ziehen dann zurück nach Dubai“, äußerte er sich über die Doppelmoral.

Es ist bekannt, dass Madhavan während der Covid-19-Pandemie nach Dubai gezogen ist, um die Schwimmkarriere seines Sohnes zu unterstützen. Vivek Oberoi hingegen erklärte, er sei nach Dubai gezogen, um ein Geschäft zu gründen.

Thackerays Reaktion auf PM Modis Kommentare

Thackeray kommentierte ebenfalls die Äußerungen von PM Modi über die CJP-Protestierenden, die „beleidigende Sprache“ gegen ihn und seine verstorbene Mutter verwendet hätten. Der Premierminister hatte gesagt, solche „fehlgeleiteten Kinder“ sollten vergeben und auf den richtigen Weg geleitet werden. Thackeray stimmte diesem Satz zu, wies jedoch darauf hin, dass der Premierminister auch seine eigene Partei dazu auffordern sollte, von beleidigenden Äußerungen Abstand zu nehmen.

„Selbst die Unterstützer der BJP sollten aufgefordert werden, ihre beleidigende Sprache zu unterlassen“, fügte Thackeray hinzu. Er bemerkte, dass die Troll-Teams der BJP diese Art der Diskriminierung eingeleitet hätten. „Wie man sät, so wird man ernten“, sagte er und betonte, dass auch andere Menschen Mütter haben, die nicht beleidigt werden sollten.

Proteste als Ausdruck von Unzufriedenheit

Thackeray stellte klar, dass der NEET-Paper-Leak lediglich den Auslöser für die CJP-Proteste darstellte. Er bezeichnete die Reaktion auf die Proteste als Summe aller im Laufe der Jahre angesammelten Unzufriedenheiten. Die Aussage unterstreicht, dass die empfundene Ungerechtigkeit in der Gesellschaft ein tiefgehendes Problem darstellt, das über einzelne Vorfälle hinausgeht.

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