Julius Baer unterzeichnet Abkommen in Dubai zur Unterstützung von Investorenumzügen.

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Julius Baer unterzeichnet Abkommen in Dubai zur Unterstützung von Investorenumzügen.

Julius Baer stärkt seine Präsenz in Dubai

Die Schweizer Bank Julius Baer hat einen bedeutenden strategischen Vertrag mit dem Dubai Department of Economy and Tourism (DET) unterzeichnet. Diese Vereinbarung hebt das Engagement der Bank für die Region hervor und zeigt, dass sie über kurzfristige geopolitische Unsicherheiten hinausblickt.

Unterstützung für internationale Investoren

Der neue Vertrag zielt darauf ab, internationalen Investoren, Unternehmern und Family Offices zu helfen, die ihre Geschäfte oder persönliche Präsenz in Dubai etablieren oder erweitern möchten. Julius Baer wird seine weitreichenden globalen Netzwerke nutzen, um Kunden, die Dubai als Basis für Vermögenswerte, Unternehmen und Familien in Betracht ziehen, mit dem Investment- und Betriebssystem des Emirates zu verbinden. Die Bank ist bereits seit über zwei Jahrzehnten in Dubai vertreten und verfügt über ein Netzwerk, das mehr als 25 Länder und 60 Standorte umfasst.

Integration in die wirtschaftlichen Ziele Dubais

Diese Vereinbarung ist Teil der wirtschaftlichen Agenda Dubais, D33, die auf die Förderung des Wachstums und der Diversifizierung abzielt. Auf Seiten des DET wird diese Initiative von der Dubai Economic Development Corporation verwaltet, die für wirtschaftliche Entwicklungen zuständig ist. Die Vereinbarung könnte dazu beitragen, Dubai als erstklassigen Standort für Vermögensverwaltung und Unternehmertum weiter zu positionieren.

Wachstum des privaten Vermögenssektors

Der private Vermögenssektor in Dubai hat in den letzten Jahren ein schnelles Wachstum erfahren. Laut den Zahlen des Dubai International Financial Centre (DIFC) für das Jahr 2025 waren dort 1.289 familienbezogene Unternehmen registriert, was einem Anstieg von 61 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Zudem haben DIFC-basierte Familien 1.115 Stiftungen gegründet, was einem Anstieg von 66 Prozent im gleichen Zeitraum entspricht. Dieses Wachstum unterstreicht das Potenzial Dubais als zentralen Standort für Vermögensverwaltungen.

Konkurrenz zwischen Dubai und Abu Dhabi

Um in diesem wachsenden Markt wettbewerbsfähig zu bleiben, haben sowohl Dubai als auch Abu Dhabi in den letzten Jahren spezifische Regelungen für Family Offices eingeführt. Der DIFC und der Abu Dhabi Global Market kämpfen direkt um denselben Pool internationaler Investitionen. Diese vielversprechende Wettbewerbslandschaft könnte potenziellen Investoren neue Möglichkeiten bieten, in die Region zu investieren.

Im Juli berichtete Julius Baer von einem Rekordgewinn von 673 Millionen Schweizer Franken (831 Millionen Dollar) für das erste Halbjahr 2026, was einen Anstieg von 128 Prozent im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Diese Zahlen spiegeln nicht nur den Erfolg der Bank wider, sondern auch das wachsende Interesse und Vertrauen in den Markt von Dubai und die Region insgesamt.

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