Der Bericht zeigt, dass der Preis für einen premium Standard Lebensstil weltweit im vergangenen Jahr in US-Dollar um durchschnittlich 10,2% gestiegen ist. Dieser Anstieg wurde stärker durch Wechselkursbewegungen als durch lokale Inflation bedingt.
Dubai als wertvolles Zentrum
Dubais Stellung im Index verdeutlicht, dass rivalisierende Wohlstandszentren teurer geworden sind und nicht, dass die lokalen Kosten gesunken sind. Die Bindung des UAE-Dirham an den US-Dollar hat dazu beigetragen, die relative Erschwinglichkeit Dubais im Vergleich zu Städten mit stärkeren Währungen wie dem Euro und dem Schweizer Franken zu wahren.
Der Bericht hebt hervor, dass Dubai im Bereich hochwertige Immobilien, Luxusautos, Schmuck und Premium-Reisen ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Dies verschafft wohlhabenden Bewohnern und international mobilen Familien eine wettbewerbsfähige Basis für Lifestyle-Ausgaben. Edle Immobilien rechnen sich weiterhin zu Dubais größten Vorteilen, da die Preise im Vergleich zu erstklassigen asiatischen und europäischen Metropolen relativ günstig bleiben. Die Stadt punktet zudem im Premium-Gastgewerbe, in der gehobenen Gastronomie und bei exklusiven Erlebnissen, was für wohlhabende Bewohner und Besucher von wesentlicher Bedeutung ist.
Starker Konsum im Wohlstand
Der Nahe Osten sticht auch durch Wohlstandswachstum und Konsumvertrauen hervor. Ein Drittel der vermögenden Personen in der Region berichtete im vergangenen Jahr von erheblichem Vermögenszuwachs, was mehr als doppelt so viel ist wie in Europa. Zudem stellte der Bericht fest, dass 43% der wohlhabenden Befragten im Mittleren Osten ihre Investitionen und Lifestyle-Ausgaben erhöht haben – ein Wert, der über dem in den Amerikas und Europa liegt.
Die Vermögensstruktur in der Region ist stark mit Familienstrukturen und Nachfolgeplanung verbunden. Julius Baer berichtete, dass 98% der Befragten im Mittleren Osten in größeren Haushalten leben, während sechs von zehn Personen im vergangenen Jahr Nachfolgefragen behandelt haben. Außerdem führt die Region weltweit beim professionellen Vermögensmanagement: 65% nutzen Family Offices, und 73% haben formelle Governance-Strukturen innerhalb ihrer Familien.
Wachstum ohne Öl stabilisiert die Region
Der Bericht hebt hervor, dass der langfristige Investitionsfall für den Golf durch wirtschaftliche Diversifizierung, regulatorische Reformen und eine stärkere Vermögensmigration untermauert wird. Nicht-Öl-Industrien machen jetzt etwa 73% des gesamten BIP des Golfkooperationsrates (GCC) aus, und künstliche Intelligenz wird zu einem zentralen Bestandteil der nationalen Wirtschaftsstrategien in der Region.
Der längerfristige Kurs des GCC wird durch eine strukturelle Transformation, die die gegenwärtigen Herausforderungen überdauert, geprägt. Wie von Saksena ausgeführt wurde, wird AI voraussichtlich bis 2030 320 Milliarden USD zur Wirtschaft des Mittleren Ostens beitragen. Unterstützende Rahmenbedingungen für den Aufenthalt und stärkere Regulierungen werden weiterhin dazu führen, dass Kapitalflüsse, institutionelle Investitionen und Vermögensmigration zu den Finanzzentren der Region angezogen werden.
Änderungen in den Luxusprioritäten
Der Bericht weist auch auf sich verändernde Prioritäten unter den globalen Wohlhabenden hin, wobei der Schwerpunkt mehr auf Gesundheit, familiärer Stabilität, persönlicher Sicherheit und Langlebigkeit liegt. Der Bedarf an Luxusreisen und hochklassigen Gastronomieerlebnissen bleibt stark, während die Ausgaben für Wellness gewachsen sind, da wohlhabende Verbraucher Gesundheit als Teil der langfristigen Vermögenserhaltung betrachten.
Dubai wird von diesen Trends profitieren, da sein hochwertiges Lebensangebot durch Immobilien, Gastgewerbe, Transport, Sicherheit und Geschäftsinfrastruktur gestützt wird, die weiterhin Wohlstand aus der gesamten Region und darüber hinaus anzieht.
