Immobilienmarkt in Dubai erreicht im März den Tiefpunkt, während die Nachfrage stark zurückkehrt.

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Immobilienmarkt in Dubai erreicht im März den Tiefpunkt, während die Nachfrage stark zurückkehrt.

As die US-Iran Verhandlungen auf eine endgültige und dauerhafte Waffenstillstandsvereinbarung zusteuern, beobachten zwei Gruppen genau: die globalen Märkte, in denen ein Deal bedeuten könnte, dass die Ölpreise sinken und die wiederbelebte Aktienmarktaktivität floriert, und der Immobiliensektor in Dubai, wo die Wiederherstellung des Vertrauens in Transaktionen wahrscheinlich eine breitere Normalisierung der Marktaktivität unterstützen würde, erklärt ein Fachexperte.

Dubai bleibt ein Magnet für Auslandsinvestitionen

Trotz der steigenden geopolitischen Unsicherheiten hat der Immobilienmarkt Dubais ausländische Investoren während des Konflikts weiterhin angezogen. Im ersten Quartal stiegen die ausländischen Transaktionen um fast 26 % im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Anzahl der ausländischen Deals wuchs um 11 % und erreichte 48.445.

Diese Nachfrage kam von einer Vielzahl von Käufern, einschließlich zuvor unerforschten Investoren aus Westeuropa. Diese Phase fiel hauptsächlich in den Höhepunkt des regionalen Konflikts und zeigt, dass das Vertrauen der Anleger zwar vorsichtiger war, aber dennoch Geld in Dubai floss.

Institutionelles Vertrauen in den VAE-Markt

Blackstone, ein Unternehmen, das weltweit über 1 Billion US-Dollar verwaltet, tätigte im März 2026 seine erste Investition in den VAE seit Beginn des regionalen Konflikts und investierte 250 Millionen Dollar in eine Zahlungsplattform. Solches institutionelles Kapital bewegt sich nicht aus emotionalen Gründen, sondern aufgrund struktureller Überzeugungen: das regulatorische Umfeld der VAE, die Architektur ihres Staatsvermögens und die Tiefe ihrer Finanzinfrastruktur sprechen für sich.

Wandel der Bedingungen auf dem Immobilienmarkt

Die Krise im Golfraum hat leise das Machtverhältnis in den Verhandlungen verschoben. Der Immobilienmarkt in Dubai, der bis 2023/2024 eindeutig ein Verkäufermarkt war, bietet nun Konditionen, die vor nur zwölf Monaten noch nicht vorhanden waren. Dazu gehören Gebührenerlasse und niedrigere Anzahlungen.

Im hochpreisigen und ultra-luxuriösen Segment sind selektive Preisnachlässe aufgetaucht, da die Entwickler den Verkaufstempo über die Margenbewahrung priorisieren. Makler, die im Sekundär- und Off-Plan-Wiederverkaufsbereich tätig sind, berichten von vorteilhaften Deals für zahlungsbereite Käufer, die derzeit die besten Bedingungen für Verhandlungen vorfinden.

Weicher Markt signalisiert stabilere Erholung

März stellte den Tiefpunkt dar. Der ValuStrat-Preisindex verzeichnete den ersten monatlichen Rückgang seit 2020, fiel um 5,9 % auf 229,2 Punkte, dadurch wurden sechs Monate Gewinne rückgängig gemacht, sodass die Preise auf das Niveau von September 2025 zurückkehrten. Das jährliche Wachstum blieb jedoch mit +8,9 % fest positiv.

Im April erholte sich der Markt jedoch entscheidend. Daten von Allsopp & Allsopp zeigten einen Anstieg der Besichtigungsaktivitäten um 198 % gegenüber der Vorwoche, die Käuferanfragen stiegen um 147 % und die abgeschlossenen Transaktionen um 98 %. Besonders bemerkenswert sind die Hypothekenanträge; in den ersten acht Tagen des April wurden mehr Anträge gestellt als im gesamten März.

In Bezug auf die Preisentwicklung stabilisierte sich der stadtweite Durchschnitt laut REIDIN/DLD im April bei 1.973 AED pro Quadratmeter, was einem Anstieg von 3 % im Monatsvergleich und 8 % im Jahresvergleich entspricht und die Marktrückkehr zum Stand vor dem Konflikt aufzeigt.

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