„Zerschmetternd: ‚Ich habe hier alle Hoffnung verloren‘“

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„Zerschmetternd: ‚Ich habe hier alle Hoffnung verloren‘“

Kevin Hanson, ein amerikanischer Staatsbürger, ist in Dubai nach einem Schlaganfall obdachlos geworden. Er hat seine Fähigkeit zu arbeiten verloren und befindet sich unter zivilen Reiseverboten, was seine Lage noch prekärem macht. In einem Hilferuf erklärte Hanson: „Ich bin 55 Jahre alt und stecke in den Vereinigten Arabischen Emiraten fest. Nach meinem Schlaganfall kann ich weder arbeiten noch eine medizinische Versorgung erhalten und ich weiß nicht, wie ich die Miete bezahlen soll.“

### Die traurige Geschichte eines Opfers

Hanson, der ursprünglich aus Anchorage, Alaska stammt, kam 2016 in die VAE, um im Luftfahrtsektor zu arbeiten. Sein Beruf war schon beeinträchtigt, bevor er einen Schlaganfall erlitt, der ihn für zwei Monate ins Krankenhaus brachte. Die wirtschaftlichen Auswirkungen der covidbedingten Lockdowns führten dazu, dass er keinen Job mehr fand und schließlich einem Reiseverbot gegenüberstand, das ihm die Rückkehr in die USA verwehrte.

### Ausweglose Situation

Heute kann Hanson nicht mehr aus dem Land ausreisen, hat keinen Zugang zu einem Job und ist physisch stark eingeschränkt. „Ich bin halbblind, habe kein Gleichgewicht und die linke Seite meines Körpers ist schwach“, berichtet er über die bleibenden Schäden des Schlaganfalls. Seine Berufsaussichten sind stark eingeschränkt, und er sieht sich aufgrund seiner gesundheitlichen Probleme und seines Alters als „unhireable“ in den VAE an.

### Das Problem der zivilen Reiseverbote

Sein Visum ist mittlerweile abgelaufen, und dadurch ist er in einer ausweglosen Lage. Er kann nicht legal arbeiten oder die benötigte medizinische Unterstützung erhalten. „Sie erlauben mir keinen Zugang zu Arbeit, medizinischer Versorgung oder sogar hilfreichen Organisationen“, klagt Hanson an. Nachdem er aus dem Krankenhaus entlassen wurde, fand er sich auf den Straßen von Dubai wieder, wo er Monate in der Kälte überleben musste.

### Ein Appell an die US-Regierung

Hanson hat sich an U.S. Senatorin Lisa Murkowski gewandt und um Hilfe gebeten, insbesondere um seine Situation dem US-Außenministerium und der US-Botschaft vorzustellen. Radha Stirling, die CEO von „Detained in Dubai“, ist ebenfalls besorgt und fordert, dass die US-Behörden diese Fälle nicht wie private Streitigkeiten behandeln sollten, wenn es um humanitäre Risiken geht. „Kevin fragt nicht nach finanzieller Hilfe, sondern bittet um eine Intervention, damit er in die USA zurückkehren und medizinische Versorgung erhalten kann.“

### Dringender Hilferuf

Um auf solch prekäre Situationen aufmerksam zu machen, fordert „Detained in Dubai“ eine humanitäre Lösung von den Behörden der VAE. Hanson träumt von einer Rückkehr nach Alaska, wo er sich wieder mit seiner Familie vereinen und die notwendige medizinische Versorgung erhalten kann. „Ich bitte demütig um Hilfe aus humanitären Gründen, um nach Alaska zurückzukehren und ein neues Leben zu beginnen“, erklärt er.

Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass Hansons Fall nicht isoliert ist. Viele Amerikaner leben in ständiger Angst vor den Konsequenzen von zivilen Reiseverboten, insbesondere in einem Land, wo selbst Obdachlosigkeit als Verbrechen angesehen wird.

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