Mob-Boss Keith Boylan führt ein Jet-Set-Leben auf der Flucht und tauscht Verstecke gegen Urlaubsorte aus.

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Mob-Boss Keith Boylan führt ein Jet-Set-Leben auf der Flucht und tauscht Verstecke gegen Urlaubsorte aus.

Drogheda-Boss Keith Boylan führt ein luxuriöses Leben auf der Flucht. Während er sich vor der Polizei versteckt, scheint sich sein Lebensstil mehr wie eine Urlaubsreise als das eines gesuchten Verbrechers zu gestalten. Aktuelle Berichte legen nahe, dass er von Karibikstränden zu Luxusorten im Nahen Osten reist und dabei trotzdem weiterhin Einfluss in seiner Heimat ausübt.

Ein Leben auf der Flucht

Die finanziellen Bewegungen von Keith Boylan, dem mutmaßlichen Anführer der Boylan-Organisierten-Verbrecher-Gruppe, zeichnen ein Bild von einem Mann, der trotz seiner Flucht alles andere als außerhalb der Reichweite ist. Belege über seine Ausgaben wurden kürzlich im Rahmen einer Urteilsverhandlung seiner Freundin Hannah O’Connor präsentiert, die wegen Geldwäsche verurteilt wurde. Zwischen 2020 und 2022 lassen sich seine finanziellen Transaktionen bis nach Cancun, Istanbul, Dubai und Belgrad zurückverfolgen.

Die Zahlungen deuten darauf hin, dass Boylan, der seit über sechs Jahren auf der Flucht ist, seine Reisen problemlos finanzieren kann. Es wird gemunkelt, dass weit über drei Millionen Euro über Konten von Frauen und anderen Vertrauten, die mit Boylan in Verbindung stehen, gewaschen wurden. Auch wenn er international unterwegs ist, bleibt er dennoch eng mit den Geschäften seiner Organisation verknüpft.

Die Rolle seiner Komplizen

Bereits mehrere Frauen, die mit den Boylan-Brüdern verbunden sind, wurden wegen ihrer Rolle in der Geldwäsche verurteilt. Die Ermittler glauben, dass Boys Leben im Ausland und die Finanzierung der Boylan-Gruppe eng miteinander verbunden sind. Zu den verurteilten Frauen gehört O’Connor, deren Revolut-Konto Boylan offenbar für seine täglichen Ausgaben während seiner Flucht nutzte. Insgesamt sollen zwischen zwei Konten in O’Connors Namen 520.000 Euro gewaschen worden sein.

Boylan, der aus Moneymore in Drogheda stammt, wurde 2020 zum ersten Mal in einem Gerichtsverfahren als führende Figur eines gewalttätigen Verbrecherrings benannt. Sein jüngerer Bruder Josh, der ebenfalls auf der Flucht ist, wird als sein Stellvertreter genannt. Beide Brüder sind seit 2020 im Ausland und könnten sich in Dubai oder Thailand aufhalten. Ihnen drohen schwere Anklagen, sollte man sie jemals wieder fassen.

Der Drogenschmuggel und die Gewalt in Drogheda

Die Boylan-Organisierte-Verbrecher-Gruppe ist in einen blutigen Drogenkrieg verwickelt, der seit 2018 in Drogheda tobt. Dieser Krieg hat zu Einschüchterungen, Überfällen, Schießereien und vier Morden geführt. Insbesondere der Mord an dem Teenager Keane Mulready-Woods im Januar 2020, eine Tat des damals auch getöteten Serienmörders Robbie Lawlor, hat die Öffentlichkeit erschüttert. Während Lawlor die Tat beging, bleibt die Untersuchung zu den Hintergründen und den Aufträgen innerhalb des Konflikts weiterhin aktiv.

Die Ermittler bauen laufend neue Fälle gegen zentrale Figuren der Organisation auf und sind überzeugt, dass Boylan und seine Komplizen weiterhin Drogen aus dem Ausland nach Drogheda schicken. Trotz ihrer derzeitigen Anonymität wird gemunkelt, dass ihre Flucht nicht von Dauer sein kann. Internationale Ermittlungen sind im Gange, um ihre Bewegungen und Finanzströme zu verfolgen.

Diese Situation bringt die Boylan-Brüder und ihre Komplizen weiterhin in die Schusslinie von Gesetzeshütern, die fest entschlossen sind, ihre Verstrickungen im Verbrechen zu entlarven und die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.

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