Amazon hat kürzlich Störungen an seinen Amazon Web Services (AWS) Zentren in Dubai und Bahrain bestätigt, die durch iranische Luftangriffe verursacht wurden. In einem internen Memo, das von Big Technology eingesehen wurde, äußerte das Unternehmen, dass die AWS-Zentren in Dubai und Bahrain voraussichtlich für längere Zeit nicht verfügbar sein werden. Diese Entscheidung führt dazu, dass Mitarbeiter aufgefordert wurden, diese Regionen aufgrund des Ausmaßes der Schäden „weniger prioritär“ zu behandeln. Amazon arbeitet daran, betroffenen Kunden beim Wechsel ihrer Dienste in andere Regionen zu helfen.
Details des internen Memos zu den AWS-Zentren in Dubai und Bahrain
Laut dem internen Memo bleibt die Dienstleistungsqualität in diesen beiden Regionen stark eingeschränkt. „Die beiden Regionen sind weiterhin beeinträchtigt, und wir erwarten nicht, dass die Dienstleistungen auf normalem Redundanz- und Resilienzniveau operieren können“, heißt es in dem Dokument. Amazon setzt alles daran, so viel Kapazität wie möglich für die Kunden in der Region freizuhalten und sie werden gebeten, ihre Dienste auf das minimal benötigte Maß zu skalieren, um die Migration zu unterstützen.
Aktuelle Entwicklungen und Unterstützung der betroffenen Kunden
Die Region Bahrain ist infolge des anhaltenden Konflikts betroffen, und Amazon steht in engem Kontakt mit den lokalen Behörden. Die Sicherheit der Mitarbeiter hat oberste Priorität. Das Unternehmen hat in einem veröffentlichten Blogbeitrag bestätigt, dass viele betroffene Kunden bereits erfolgreich auf andere AWS-Regionen umgezogen sind. Amazon empfiehlt weiterhin, dass Nutzer mit Arbeitslasten in den betroffenen Gebieten ihre Dienste an andere Standorte migrieren.
Auswirkungen des Konflikts auf die Infrastruktur
Der Konflikt, an dem die USA, Israel und Iran beteiligt sind, dauert nun bereits sechs Wochen. Die Einrichtungen von Amazon in Bahrain wurden mehrfach angegriffen, zuletzt am 1. April, was zu einem Brand führte. Auch die Standorte in den VAE haben ähnliche Angriffe erlitten. Ein internes Dokument informierte außerdem, dass es keine feste Zeitlinie gibt, wann die Standorte Dubai (DXB) und Bahrain (BAH) ihren Normalbetrieb wieder aufnehmen können.
Bedrohungen für andere Technologieunternehmen
Im letzten Monat hat die Islamische Revolutionsgarde (IRGC) angedroht, mehrere US-Technologiefirmen, darunter Microsoft, Google und Apple, anzugreifen. Dies geschah im Kontext einer Erklärung, in der gesagt wurde, jede gezielte Tötung in Iran würde eine entsprechende Vergeltung nach sich ziehen. Unternehmen sollten sich auf erhebliche Störungen ihrer Dienste vorbereiten, wenn sich die Situation weiter verschärft. Die Entwicklungen in dieser Region haben nicht nur Auswirkungen auf die betroffenen Unternehmen, sondern auch auf die globale Technologie-Infrastruktur und die Sicherheit der Daten.